Der 12. März begann heute ziemlich früh – also wirklich ziemlich früh – und wurde dann überraschend produktiv. Zwischen Nachrichten auf die Ohren, Kontrollblick in den Shop, jeder Menge Kisten, Regalen und Aufräumaktionen war es einer dieser Tage, an denen ich nicht nur Räume sortiert habe, sondern gleich auch noch meinen Kopf mit. Unterstützung gab es natürlich auch: in Form von pelziger Aufsicht, kritischen Katzenblicken und sehr unterschiedlichen Meinungen zum Thema Ordnung.
Seit Wochenbeginn hat Ron endlich wieder Frühschicht – und das ist tatsächlich ziemlich großartig, weil er nun auch wieder früher zuhause ist. Weniger großartig: Wir müssen beide erst wieder akzeptieren, dass „vor 6 Uhr los“echt herausfordernd ist, wenn der Körper noch auf eine andere Zeit eingestellt ist. 😴
Zu meinen Wochentagsritualen gehört auch ein kurzer Nachrichten-Check am Morgen. Besonders gern mit dem 15-Minuten-Podcast der tagesschau: kompakt, verständlich und angenehm nahbar – genau richtig, wenn das Hirn vor dem ersten Kaffee noch im Energiesparmodus läuft. 😉
Einmal kurz im Shop vorbeischauen, ob auch wirklich alles so angezeigt wird, wie es soll. Aktuell läuft dort nämlich ein Sortimentswechsel – und auf die sichtbaren Preise gibt es deshalb gerade 30 % Rabatt. Ein bisschen Kontrolle muss sein, bevor das Chaos kreativ wird. 😉
Mein großes Tagesziel: das Lager endlich aufräumen und gründlich aussortieren. Ich bin zwar schon seit Tagen dran, aber heute soll wirklich ein Haken dran. Aronia übernimmt derweil die wichtige Aufgabe, aufzupassen, dass ich bloß nicht wieder zu viel ins Regal räume. 😄
Fertig! Ich bin zwar komplett platt, aber auch ziemlich glücklich. Gerade brauche ich dieses Aufgeräumte um mich herum sehr, weil es nicht nur das Lager sortiert, sondern gefühlt auch gleich meinen Kopf mit. Endlich wieder ein bisschen mehr Luft zum Atmen – und ja, das tut gerade richtig gut. 🌿
Kaum war das Lager geschafft, hat sich direkt das nächste Projekt gemeldet. Alles, was dort rausflog, musste ja erstmal irgendwo hin – also wartet nun dieser Raum auf seine zweite Chance. Motivation ist nach dem ersten Erfolg immerhin da … jetzt braucht’s nur noch genug Energie für Runde zwei. 😅
Minou ist von meinen Aufräumaktionen eher mäßig begeistert und findet offenbar, dass im Obergeschoss endlich wieder mehr Ruhe einkehren sollte. Nur doof, dass sie sich ausgerechnet den unruhigsten Platz im Haus zum Schlafen ausgesucht hat. 😉
Zwischendurch muss auch mal Pause sein – hart antrainiert, aber nötig. Also: Beine hoch, aus dem Bürofenster schauen, Vögel beobachten und den Blick einfach mal ein Stück weiter ziehen lassen. Tut dem Kopf manchmal mehr gut als jedes wilde Weitermachen.
Kaum ist im Lager Ruhe, liegt Minou in einer alten Wiege und döst in der Sonne. Aber klar – Tiere soll man ja nicht vermenschlichen. 😄
Während ich im Atelier weiter aufräume, lässt Aronia sich davon kein bisschen aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: Sie hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und chillt, als wäre das hier heute ganz sicher nicht ihr Problem.
Ich hatte tatsächlich noch genug Energie für das Atelier. Jetzt lässt sich sogar das Fenster wieder öffnen – ein echter Fortschritt. Und ja: Das Lager ist übrigens noch immer aufgeräumt. Man muss die kleinen Wunder schließlich festhalten. 😉
Jetzt aber wirklich: Beine hoch, Feierabend und ein bisschen Lesezeit. Historische Romane sind eigentlich nicht so mein Beuteschema, aber der Humor von Fräulein Renée und das kartografische Komplott hat mich direkt gekriegt. 😄
Und das waren sie auch schon, meine 12 von 12 im März – mit sehr frühem Start, Aufräumwahnsinn, pelziger Aufsicht und einem Feierabend, den ich mir definitiv verdient hatte. Weitere 12-von-12-Beiträge findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen.
Und bei dir so? War dein 12. eher produktiv, chaotisch, gemütlich oder komplett anders als geplant? Erzähl mir gern in den Kommentaren, wie dein Tag aussah – ich bin neugierig. 😉