Abnehmen durch Annehmen – Selbstreflexion statt Diätplan?

(Werbung) Dieses Buch verspricht keinen Diätplan – sondern eine Art inneren Neustart.
Kein Kalorienzählen. Keine Rezeptlisten. Kein „Iss dies, lass das“.
Stattdessen: Schau hin. Fühl rein. Versteh dich. Abnehmen durch Annehmen geht einen anderen Weg als klassische Ratgeber zum Thema Gewichtsreduktion. Hier wird nicht der Teller analysiert – sondern die Seele.

Das Buch

Andreas Winter
Abnehmen durch Annehmen – Unbewusste Gefühle verstehen – körperlichen Ballast loswerden

Erscheinungsdatum: 02.02.2026
ISBN: 9783863747947
Mankau Verlag

Plüsch-Teddybär mit rotem Shirt sitzt auf einem bunten Mandala-Kissen und hält das Buch „Abnehmen durch Annehmen“ von Andreas Winter mit weißem Cover und Farbverlauf in Rosa und Orange.
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Worum geht’s?

Der Autor geht davon aus, dass Übergewicht selten nur etwas mit Hunger zu tun hat. Vielmehr seien es emotionale Muster, alte Prägungen und unbewusste Bedürfnisse, die uns zum Essen greifen lassen.

Im Zentrum steht ein 10-Tage-Programm, das helfen soll, eigene Auslöser zu erkennen. Die These: Wer versteht, warum er isst, kann das Verhalten verändern – und dann verlieren die Pfunde quasi von selbst an Bedeutung.

Es geht um früh erlernte Glaubenssätze, um Trost, Nähe, Schutz. Um Essen als Ersatz für etwas, das fehlt.

Meine Meinung

Der Schreibstil ist angenehm locker und gut verständlich. Man kommt schnell durch die Kapitel, es gibt Fallbeispiele und kleine Übungen zur Selbstreflexion. Das Layout ist übersichtlich, man findet sich gut zurecht.

Inhaltlich finde ich den Ansatz grundsätzlich spannend. Dass Essen oft emotional gesteuert ist, ist keine neue Erkenntnis – aber es wird hier verständlich erklärt und anschaulich gemacht. Das 10-Tage-Programm ist ein niederschwelliger Einstieg in die Selbstbeobachtung.

Und trotzdem bin ich zwiegespalten.

Was mich stört, ist die Vereinfachung. Es wirkt teilweise so, als müsse man nur den „inneren Knopf“ finden – und zack, läuft alles anders. Ich glaube durchaus, dass emotionale Ursachen eine große Rolle spielen. Aber ich halte es für problematisch, daraus eine fast universelle Lösung abzuleiten.

Zudem gibt es Passagen, die mir fachlich fragwürdig erscheinen. Wenn komplexe körperliche oder medizinische Zusammenhänge sehr stark vereinfacht dargestellt werden, verliere ich Vertrauen. Gerade bei einem sensiblen Thema wie Gewicht und Gesundheit wünsche ich mir mehr Differenzierung.

Für mich persönlich war es eher ein theoretisches Buch über mögliche Ursachen – weniger ein praktisches Werkzeug. Ich weiß vielleicht besser, wo meine Stellschrauben sitzen. Aber das Werkzeug, um sie wirklich zu drehen, fehlt mir weiterhin.

Fazit

„Abnehmen durch Annehmen“ bietet einen interessanten Perspektivwechsel: Weg vom Kalorienrechner, hin zur Selbstreflexion.

Als Einstieg in das Hinterfragen eigener Essgewohnheiten durchaus hilfreich.
Als umfassende Lösung für nachhaltige Gewichtsreduktion empfinde ich es jedoch als zu einfach gedacht.

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