Self-Publishing vs. Verlag: Meine ehrliche Bilanz als Autorin

Das Buch „Das stille Vermächtnis" von Roswitha Böhm liegt zusammen mit einem blauen Notizbuch und einem Bleistift auf einem hellblauen aquarellierten Hintergrund. Links der Schriftzug „Self-Publishing oder Verlag?"

Ich stand in einer Buchhandlung, halb betäubt vom Zahnarzt, und hörte eine Buchhändlerin meinen Namen sagen. Jemand hatte mein Buch bestellt – ein völlig Fremder, bevor meine eigene Familie überhaupt in der Buchhandlung war. Was mich der Weg über BoD wirklich gekostet hat, warum das Cover-Upload mich fast in den Wahnsinn getrieben hat und wann Self-Publishing die richtige Entscheidung ist – und wann nicht.

Chaos, Katjes und Kreativität: So bringe ich Struktur in meine Notizen

Draufsicht auf einen unordentlichen Schreibtisch einer Autorin: Im Zentrum liegt ein Smartphone mit der Notiz-App-Überschrift „Chaos, Matjes und Kreativität“. Darunter verteilen sich verschiedene handbeschriebene Zettel, darunter ein kleiner Block und Kassenbons mit Skizzen und Schlagworten wie „WER“ und „WAS“. Ein schwarzer Kugelschreiber liegt griffbereit daneben. Im oberen Bildbereich ist eine schwarze, ergonomische PC-Tastatur angeschnitten. Die Szenerie verdeutlicht den Prozess, wie aus ungeordneten Geistesblitzen und flüchtigen Notizen strukturierte Texte entstehen.

Ich schreibe auf Kassenbons, Küchenblöcken, im Smartphone und in Notizbüchern, die ich nie mitnehme. Mein System? Kein System. Und trotzdem funktioniert es – weil ich verstanden habe, warum Handschrift mehr ist als Nostalgie, wo Ideen wirklich entstehen und wie ich aus dem Zettelchaos echte Texte mache. Meine ehrlichen Tipps für alle, die genauso ticken.

Warum echte Worte heute radikaler sind denn je

Eine Hand hält einen Füller und schreibt die Worte „Echte Worte" in geschwungener Handschrift auf weißes Papier. Im unscharfen Hintergrund eine Kaffeetasse und ein Holztisch.

Wer heute klar schreibt, mit eigener Stimme und ohne Füllsätze, gilt schnell als verdächtig. „Da steckt sicher eine KI dahinter.“ Ich kenne dieses Gefühl – und ich kenne die andere Seite: den Buchmarkt, der mit generierten Werken geflutet wird, während echte Autorinnen sich erklären müssen. Was der KI-Generalverdacht mit uns macht, warum er die Falschen trifft – und was meine Hand.Kopf.Herz-Methode damit zu tun hat.

Dillon Helbig: Eigenes Buch in Bibliothek schmuggeln – Genial oder illegal?

ahaufnahme eines beleuchteten Bücherregals in einer Buchhandlung. Im Fokus steht der Roman „Das stille Vermächtnis“ von Roswitha Böhm, dessen Cover ein Antiquariat bei Nacht zeigt. Das Buch ist prominent neben einem Schild mit der Aufschrift „UNSERE EMPFEHLUNG: Lokale Autoren“ und einem Preisschild von €11,90 platziert. Links daneben stehen Bücher von Udo Mustermann und Elena Schreiberling. Der Hintergrund zeigt weitere gefüllte Buchregale in einer gemütlichen Buchladen-Atmosphäre.

Darf ich mein eigenes Buch in die Bibliothek schmuggeln? Der 8-jährige Dillon Helbig hat es getan und wurde zum Star. Ich analysiere diesen mutigen Schritt und erkläre die rechtliche Lage hinter „Schenkungen durch schlüssiges Handeln“. Erfahre außerdem, warum meine eigenen Buchspenden am Budget-Dilemma scheiterten und wie ich mein Buch „Das stille Vermächtnis“ professionell in die Regale gebracht habe. Ein Guide für alle Schreibenden – ohne offene Fragen.

The Rise of Thion Rezension: Ein Mythos, der fordert und belohnt – Lorenz Fleischhauer

Layout für eine Buchrezension von „The Rise of Thion“. Das Cover mit dem Kraken-Motiv ist in ein lilafarbenes Design mit angedeuteten Bücherregalen eingebettet. Ein lila Schild oben links trägt die Aufschrift „Fantasy“, unten rechts ist das Gedankenteiler-Logo zu sehen.

Ein Krieger, dem ein Fragment göttlichen Lichts Besitz ergreift. Eine Welt aus Verfall, Mythologie und unerbittlicher Schwere. Und ein Buch, das sich bewusst gegen leichte Unterhaltung entscheidet. The Rise of Thion ist kein Roman zum Nebenherlesen – aber wer sich darauf einlässt, bekommt etwas, das bleibt. Was mich begeistert hat und wo das Epos an seine Grenzen stößt, liest du hier.

Der Über-Dandy Rezension: Verschenktes Potenzial – Sebastian Brück

Grafisches Titelbild für eine Rezension der Biografie „Der Über-Dandy“. Das Buchcover ist zentral in ein lila Design mit Bücherregalen eingebettet. Oben links ist das Label „Biografie“ zu sehen, unten rechts das Gedankenteiler-Logo.

Ein skandalöser Schriftsteller aus der Kaiserzeit landet in der Gegenwart – mit Tweedanzug, Spazierstock und Italo Disco im Ohr. Die Idee klingt großartig. Leider bleibt es bei der Idee. Was mich an diesem Roman wirklich gestört hat – und warum die historische Figur dahinter mehr kritische Auseinandersetzung verdient hätte – liest du hier.

Solide Basis, aber ohne Tiefgang – Rezension zu „Die 3 Säulen erfolgreicher Führung“

Zentrale Ansicht des Buches „Die 3 Säulen erfolgreicher Führung“ auf einem passend gestalteten Hintergrund mit dem Kategorie-Schriftzug „Sachbuch“ in der oberen linken Ecke.

Führungskraft sein klingt nach einer Rolle – ist aber eigentlich drei auf einmal: Manager, Leader und Coach. Dietmar Hahn erklärt in seinem Ratgeber, wie das zusammenspielt. Klingt hilfreich – und ist es für viele auch. Ob ich dazu gehöre und was das Buch wirklich taugt, liest du hier.

Indigo Animals Rezension: Fantasy mit Botschaft – aber mit Ecken und Kanten – Aurin von Aderhold

Grafische Titelkarte für eine Buchrezension von „Indigo Animals“. Das Buchcover ist zentral vor einem lilafarbenen Hintergrund mit Bücherregalen platziert. Oben links kennzeichnet ein Label das Genre „Fantasy“, unten rechts befindet sich das Logo von Gedankenteiler.

Als Tierschützerin hatte ich hohe Erwartungen an dieses Buch – und wurde hin- und hergerissen. Indigo Animals verbindet ernste Themen wie Massentierhaltung und Umweltschutz mit Elfen, Feen und Indigokriegern. Die Botschaft ist wichtig, das Herzblut spürbar. Aber hält die Umsetzung, was die Idee verspricht? Meine ehrliche Rezension.