Wie mir ein Zahnarzttermin, meine Schwiegermutter und eine Buchhändlerin den Tag gerettet haben
(Enthält Werbung in eigener Sache) Manchmal sind es nicht die großen Erfolge, die einem Tränen in die Augen treiben.
Nicht die Reichweite. Nicht die Verkaufszahlen. Und schon gar nicht das, was auf Instagram gerade „abgeht“. 🙃
Manchmal ist es einfach ein ganz normaler Tag.
Mit Zahnschmerzen, einem notwendigen Zahnarzttermin – und der ernüchternden Erkenntnis, dass selbst die dreifache Betäubung beschlossen hat, heute nicht mitzuspielen. 🦷
Kurzfassung: Der Termin war wichtig. Geholfen hat er trotzdem nicht.
Ehrlich: Ich wollte danach nur noch nach Hause, mir die Decke über den Kopf ziehen und mit Aronia und Minou aufs Sofa flüchten. 🐾💜
Aber wie das Leben so spielt, kam es anders.
Meine Schwiegermutter – trocken norddeutsch, mit dem Herz am rechten Fleck – meinte ganz beiläufig:
„Komm, wir gehen in die Buchhandlung. Ich will dein Buch bestellen.“
Nicht aus Marketinggründen.
Nicht für Sichtbarkeit.
Sondern einfach, weil sie es lesen wollte. 🥹
(Und ja – sie hat sogar eine eigene Widmung im Buch. Gedruckt. Davon weiß sie bisher noch nichts. 🤫💜 Sie war diejenige, die immer wieder an meine Geschichten geglaubt und mich ermutigt hat, sie endlich in die Welt zu tragen.)
Also stehen wir da.
Ich noch mit halber Gesichtslähmung von der Betäubung, die Laune irgendwo zwischen „Lass mich in Ruhe“ und „Ich fall gleich um“. 😅
Die Buchhändlerin tippt in ihren Computer, schaut auf den Bildschirm und sagt ruhig:
„Von einer Roswitha Böhm.“
Meine Schwiegermutter zeigt auf mich und sagt ganz trocken:
„Ja. Die steht neben mir.“
Und ich weiß in diesem Moment nicht, ob ich grinsen, weinen oder im Boden versinken soll. 🙈
Kurze Stille.
Dann ein ehrliches Lächeln.
Und dann passiert etwas, das mir mehr bedeutet als jede perfekte Online-Rezension:
Ein echtes Gespräch. 💬
Über mein Buch Das stille Vermächtnis.
Darüber, was für eine Geschichte es ist. Worum es geht.
Und dann – fast beiläufig – sagt die Buchhändlerin plötzlich:
„Ach! Für das Buch habe ich sogar schon eine Bestellung.“
Zack.
Herzklopfen statt Zahnschmerz. 💥💓
Ein echtes Buch.
In einer echten Buchhandlung.
Das jemand bestellt hat – nicht, weil er mich kennt. Nicht, weil er mir einen Gefallen tun will.
Sondern, weil er oder sie es lesen möchte. 📚✨
Und dann dieser Satz, der den ganzen Tag gedreht hat:
„Dann muss ich da auch mal reingucken, wenn es kommt.“
BÄM. Gänsehaut. 🥰
Denn genau in diesem Moment wurde mir wieder klar, warum ich schreibe.
Nicht wegen der Verkaufszahlen.
Nicht, weil man davon reich wird (haha – wär schön 😄).
Sondern, weil Worte etwas auslösen können. Weil Geschichten verbinden. Und weil Bücher Herzen erreichen – manchmal sogar an einem Tag, der eigentlich komplett für die Tonne war. 💜
Ich glaube, wir Kreativen unterschätzen diese kleinen, leisen Momente viel zu oft.
Diese Begegnungen, die nach außen unspektakulär wirken, aber innerlich alles verschieben.
Und genau hier habe ich es wirklich begriffen:
Ich habe mein erstes Buch im stationären Buchhandel verkauft. 🎉
Nicht nur veröffentlicht.
Nicht nur hochgeladen.
Sondern verkauft. Offline. Zum Anfassen.
Falls du Das stille Vermächtnis noch nicht kennst:
Es ist ganz normal im Buchhandel bestellbar.
(Kleiner Hinweis: Der lokale Einzelhandel freut sich besonders. Oder du bestellst über Buch7, den sozialen Onlinebuchhandel.😉)
Vielleicht rettet es dir ja auch mal einen Tag.
Oder schenkt dir diesen einen leisen Moment, der plötzlich ganz laut im Herzen nachhallt. 💜📚