Von Clementinen, Klima und Klarheit: Warum wir seit Jahren direkt beim Farmer kaufen
(Enthält Werbung) Manchmal beginnen gute Geschichten mit einem „Häh?“ – so war’s bei uns.
Vor ein paar Jahren, kurz vor Weihnachten, habe ich Ron einen Clementinenbaum in Spanien geschenkt.
Seine Reaktion?
„Ein Baum?! In Spanien?! WTF?“
Aber die Verwirrung wich schnell purer Begeisterung. Denn kurz darauf kam das erste Paket: pralle, duftende Clementinen, frisch vom Baum, direkt zu uns. Keine Lagerhalle, kein Zwischenhändler, kein Plastik – einfach Sonne pur. 🍊
Unser Clementinenbaum – und warum es ihn heute nicht mehr gibt
Der Baum gehörte zu einem kleinen Familienbetrieb, der über Crowdfarming verkauft.
Leider hat das Wetter in den letzten Jahren nicht mehr mitgespielt.
Stürme, Dürre, Klimaveränderungen – all das hat viele Farmer gezwungen, umzudenken.
Unser Farmer hat schweren Herzens die Clementinenbäume durch Orangen ersetzt.
Unser Baum existiert also nicht mehr – aber die Idee dahinter lebt weiter.
Seitdem bestellen wir unsere Kisten direkt bei Crowdfarming.

So funktioniert’s (und warum es genial ist)
Bei Crowdfarming kannst du zwischen zwei Modellen wählen:
Entweder du adoptierst einen Baum und bekommst regelmäßig die Ernte deines eigenen Baumes (inklusive Foto und Standort auf der Karte) – oder du bestellst einfach einzelne Kisten, ganz flexibel.
Es gibt auch gemischte Kisten, wenn du dich nicht entscheiden kannst – und wer mag, kann sogar ein monatliches Abo abschließen. Dann bekommst du regelmäßig saisonales Obst direkt nach Hause.
Wir haben das ausprobiert: geschmacklich top, aber auf Dauer preislich leider etwas happig. Trotzdem – die Qualität spricht für sich.
Und so sieht das in der Praxis aus – wenn Sonne und Nachhaltigkeit im Karton landen:

Warum wir plötzlich keine Clementinen mehr aus dem Supermarkt mochten
Nachdem wir unsere ersten Clementinen direkt vom Farmer gegessen hatten, wagten wir irgendwann den Rückschritt:
„Ach komm, holen wir mal wieder welche aus dem Supermarkt.“
Großer Fehler.
Sie sahen schön aus – aber schmeckten nach … nichts.
Seitdem steht fest: Wir zahlen lieber etwas mehr – für ehrlichen Geschmack, faire Bezahlung und echte Qualität.
Und ja, wir machen das inzwischen auch bei Gewürzen so. 🌿
Mehr als Clementinen
Crowdfarming bietet weit mehr als nur Zitrusfrüchte:
Es gibt Nüsse, Käse, Olivenöl, Honig, Seifen, Schokolade, Konfitüre, Garn– und alles kommt direkt von Menschen, die ihre Produkte mit Leidenschaft herstellen.
Kein Großhandel, kein Greenwashing – einfach echte Lebensmittel mit Geschichte.
Ein kleiner Bonus zum Schluss
Was als kurioses Weihnachtsgeschenk begann, hat unser Einkaufsverhalten nachhaltig verändert.
Wir kaufen bewusster, genießen intensiver – und wissen, woher unser Essen kommt.
Wenn du jetzt neugierig geworden bist und Crowdfarming selbst ausprobieren möchtest:
Mit meinem persönlichen Freundschaftscode bekommst du 10 € Startguthaben – und ich ebenfalls. 🍊
So profitieren wir beide, und du kannst gleich deine erste Kiste sonnengereiftes Obst, Gemüse, Nüsse, Käse oder Olivenöl testen.
Wenn du neugierig bist:
👉 Hier geht’s zu Crowdfarming
Weil faire Lebensmittel noch besser schmecken, wenn man sie teilt. 💛