Creative Sunday 2025: Mein Baumhaus im Rekord-Kunstwerk

Ich hab an einem Sonntagvormittag eigentlich nur „ein bisschen zeichnen“ wollen. Wirklich. So dieses harmlose „ich mach mal was Kreatives, bevor der Kopf wieder mit To-do-Listen um sich wirft“. Und dann… zack: Rekord. 😄✏️ Auch wenn der Creative Sunday im November stattfand, fühlt es sich mit der Urkunde in den Händen erst jetzt so richtig ‚echt‘ an.

Denn beim Creative Sunday 2025 sind nicht einfach nur ein paar Menschen gleichzeitig am Tablet oder Papier gesessen. Laut der offiziellen Gesamtwerk-Seite waren es über 6.800 Teilnehmende, zur Spitzenzeit 3.031 Menschen gleichzeitig, und am Ende wurden 1.589 Bilder eingereicht.
Und irgendwo in diesem riesigen Kunstwerk sitzt jetzt auch mein Beitrag: ein kleines Baumhaus mit „Willkommen“ – weil ich Kunst liebe, die nicht nur hübsch ist, sondern einlädt. Rein in den Gedankenkosmos, Schuhe aus, Staunen an. 🌳🏡

Was dich in diesem Beitrag erwartet:
Du bekommst nicht nur „Ich war dabei“-Konfetti (obwohl… ein bisschen schon 😄), sondern vor allem echten Mehrwert:
Wie du das Gesamtwerk stressfrei erkundest, wie du gezielt navigierst, wie du dir Werke merken kannst – und warum solche Zeichen-Events unglaublich gut sind, wenn man sich selbst oft zu viel Druck macht.

Und ja: Am Ende kannst du dir das Gesamtwerk auch selbst anschauen und darin versinken. (Warnung: Zeit verschwindet dort sehr zuverlässig.)

Was ist der Creative Sunday überhaupt

Der Creative Sunday ist ein Online-Zeichenevent, das Kreativität als Gemeinschaftserlebnis denkt: viele Menschen, ein gemeinsamer Zeitraum, ein gemeinsames Ziel – und am Ende ein kollaboratives Gesamtwerk. Auf der offiziellen Seite wird das ziemlich schön auf den Punkt gebracht: Es geht um Kreativität, Verbindung und gelebte Gemeinsamkeit – und darum, was entstehen kann, wenn Menschen „wieder zurück zu ihrem Ursprung“ kehren.

Und genau das fühlt man auch: Nicht „höher, schneller, besser“, sondern „komm rein, mach mit, es ist okay, wenn’s krumm ist – Hauptsache echt“.

Offizielle Urkunde für Roswitha Böhm zur erfolgreichen Teilnahme am Creative Sunday 2025 Zeichenevent mit 6800 Teilnehmern.
Schwarz auf Orange: Meine offizielle Urkunde zur Teilnahme am Weltrekord-Event von Livarto und Faber-Castell.

Die Kunstwerke

Mein Beitrag: Ein Baumhaus, das „Willkommen“ sagt

Ich habe mich für ein Baumhaus entschieden, weil es für mich dieses ideale Kreativ-Symbol ist: oben Fantasie, unten Wurzeln. Du darfst träumen, aber du musst nicht abheben. Du darfst verspielt sein, aber du musst dich nicht beweisen.

Wenn du mein Bild siehst: Achte mal auf die Details. Die geschwungene Treppe wirkt wie „komm hoch, ich hab Tee“ (oder Kakao. Oder Katzen. Man weiß es nicht 😄). Und die Wurzeln unten sind… na ja. Sagen wir: das Leben hat manchmal Chaos, aber man kann trotzdem etwas Schönes draus machen.

Handgezeichnete Illustration eines gelben Baumhauses mit geschwungener Treppe und rosa Rosen von Roswitha Böhm.
Ein Ort zwischen Wurzeln und Wolken: Mein Baumhaus-Beitrag zum Weltrekord beim Creative Sunday 2025.

So erkundest du das Gesamtwerk, ohne die Orientierung zu verlieren

Das Gesamtwerk ist interaktiv – du kannst dich bewegen, drehen, zoomen. Und damit du nicht nach 20 Sekunden denkst „Hilfe, ich bin in einem Kunst-Labyrinth gefangen“, hier die simple Bedienlogik.

Auf der Seite selbst sind die wichtigsten Steuerungen direkt angegeben:
Du kannst das Werk drehen:
W = im Uhrzeigersinn
Q = gegen Uhrzeigersinn
0 = Rotation zurücksetzen

Du kannst zur Gesamtansicht springen:
H oder ESC = Gesamtansicht

Und die Maus macht den Rest:
Maus ziehen = Bild bewegen
Mausrad = Zoom

Mein Tipp: Geh zuerst auf Gesamtansicht (H/ESC), zoom dann langsam rein, und arbeite dich in Etappen vor. Wenn du zu schnell reinzoomst, fühlt es sich an, als würdest du in einem Wimmelbild per Fallschirm landen. 😄

Grafische Darstellung des Creative Sunday 2025 Labyrinths in Gold auf schwarzem Grund mit Logo.
Keine Panik im Labyrinth: So behältst du beim Erkunden des interaktiven Weltrekord-Kunstwerks den Überblick.

So findest du ein bestimmtes Bild (auch deins)

Du hast zwei Wege, die sich bewährt haben:

Weg 1: Über Orientierungspunkte

Such dir eine auffällige Ecke oder einen Bereich, den du dir merken kannst (Farbflächen, Muster, Kontraste). Von dort zoomst du Schritt für Schritt weiter.

Weg 2: Über Namen/Zuordnung im Interface

Du kannst – wie du schon sagst – im Gesamtwerk auch nach Namen suchen, wenn du ein bestimmtes Werk finden möchtest. (Das ist Gold wert, wenn man nicht gerade „Ich hab Zeit und Lust auf Expedition“ im Terminkalender stehen hat.)

Und ja: Wenn du dein Bild gefunden hast, kommt dieser kleine Moment, in dem man gleichzeitig denkt: „Da ist es!“ und „Wie irre ist das bitte, dass das jetzt Teil von etwas Riesigem ist?“ 💛

Nahaufnahme der Creative Sunday 2025 Labyrinth-Grafik mit einem leuchtend gelben Punkt, der eine Fundstelle markiert.
Der magische Moment: Wenn aus dem riesigen Labyrinth plötzlich dein ganz eigener kleiner Leuchtpunkt auftaucht.

Warum solche Events Kreativität leichter machen

Ich glaub ja, viele Menschen haben nicht „keine Kreativität“, sondern eine zu laute innere Redaktion. Diese Stimme, die mitten beim ersten Strich fragt, ob das später wohl gut genug ist.

Ein gemeinsames Live-Event hebelt das aus. Weil:

Erstens: Zeitfenster = Entscheidungshilfe
Du hast einen Anfang und ein Ende. Kein „Ich mach das irgendwann mal fertig“, sondern „Ich mache das jetzt“. Das ist überraschend befreiend.

Zweitens: Gemeinschaft = weniger Perfektionismus
Wenn du weißt, dass tausende Menschen gleichzeitig zeichnen, wird dein Bild automatisch Teil eines großen Ganzen. Plötzlich muss es nicht mehr „perfekt“ sein – es muss nur echt sein.

Drittens: Fokus = mentale Pause
Zeichnen zwingt dich, im Moment zu sein. Deine Hand macht etwas, dein Kopf wird leiser. (Und wenn nicht: Dann machst du mehr Linien. Sehr wissenschaftlich. 😄)

Zeichne dein eigenes Baumhaus (ohne Kunststudium)

Wenn du nach meinem Creative Sunday Bericht Lust bekommst, selbst ein Baumhaus zu zeichnen: Hier ist eine einfache Methode, die funktioniert – auch wenn du dir sonst eher „Strichmännchen mit Haltung“ zutraust.

  1. Starte mit der Silhouette
    Ein großer Baumstamm, eine dicke Krone. Nicht zu detailliert. Erstmal Form.
  2. Setz das Häuschen wie einen „Vogelhorst“ in die Krone
    Ein Kasten, ein Dach, eine Tür. Fertig. Details kommen später.
  3. Gib dem Haus eine Einladung
    Ein Schild („Willkommen“), ein Fenster, eine kleine Veranda. Ein Element reicht, das sagt: Hier wohnt jemand.
  4. Mach den Weg dorthin spannend
    Treppe, Strickleiter, Brücke. Bewegung macht das Motiv lebendig.
  5. Wurzeln oder Schatten unten = Standfestigkeit
    Damit das Motiv nicht „schwebt“, gib ihm Kontakt zum Boden. Wurzeln sind dafür perfekt.

Wenn du magst, mach daraus eine kleine Serie: Baumhaus Frühling, Baumhaus Herbst, Baumhaus „Katzen übernehmen die Macht“. 😄😸

FAQ

Wie groß ist das Event wirklich gewesen?
Offiziell werden für 2025 „über 6.800 Teilnehmende“, „3.031 gleichzeitig zur Spitzenzeit“ und „1.589 eingereichte Bilder“ genannt.

Wo du das Gesamtwerk anschauen kannst
Wenn du jetzt neugierig bist (und das solltest du sein 😄): Schau dir das Gesamtwerk 2025 an, zoome dich rein, dreh dich einmal im Kreis, verliere kurz die Zeit – und staune, was Gemeinschaft kann. Die Zahlen oben auf der Seite sind schon beeindruckend. Aber das Gefühl, sich in diesem Werk zu bewegen, ist nochmal eine andere Nummer.

Kann ich das Gesamtwerk ohne Anmeldung anschauen?
Ja – es lädt als interaktive Ansicht im Browser („Lade Bildmosaik…“).

Wie bewege ich mich da drin?
Mit Maus ziehen und Zoom per Mausrad – plus Tastaturkürzeln (W/Q/0/H/ESC).

Und wenn du willst: Schreib mir, was du im Gesamtwerk als erstes gesucht hast – dein eigenes Bild, eine bestimmte Farbe, einen Stil, der dich gekriegt hat… oder einfach nur „Bitte sag mir, dass ich nicht die Einzige bin, die beim Zoomen kichert“. 😄💛

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