Ich bin kein Fan von Neujahrsvorsätzen im klassischen Sinn.
Dieses „Ab jetzt alles anders. Besser. Schneller. Erfolgreicher.“ klingt für mich ein bisschen wie ein Werbeslogan aus den frühen 2000ern. 🙃
War noch nie meins. Und wird es vermutlich auch nicht mehr.
Aber:
Ich mag Listen. ✔️
Ich mag Klarheit. ✔️
Und ich mag es, mir selbst eine Richtung zu geben – ohne Druck, ohne Perfektionsanspruch, ohne inneren Antreiber mit Trillerpfeife.
Deshalb habe ich meine guten Vorsätze für 2025 aufgeschrieben.
Nicht als To-do-Liste (die mich sonst nur böse anstarrt), sondern als liebe Erinnerung daran, was mir wirklich wichtig ist.
Aufgeteilt in drei Bereiche: Business. Privat. Und dieses ominöse Dazwischen.
Weil sich Leben und Arbeit nicht fein säuberlich trennen lassen – schon gar nicht, wenn Herzblut im Spiel ist.
Gedankenteiler & Business – was 2025 wachsen darf
Gedankenteiler ist für mich kein Projekt „nebenbei“.
Es ist mein kreatives Zuhause. Mein Gedankenspielplatz. Mein Farbtupfer im Alltag.
2025 möchte ich diesem Zuhause mehr Raum geben: mehr Sichtbarkeit, mehr Tiefe – und bitte gern nachhaltiger. Nicht nur im Material, sondern auch im Umgang mit mir selbst.
Ganz konkret heißt das:
Ich möchte zwei neue physische Produkte in den Shop bringen und zusätzlich ein digitales Angebot entwickeln und veröffentlichen. Etwas mit Substanz. Etwas, das bleibt. Nicht nur hübsch, sondern „Oh, das fühlt sich gut an“.
Auf Instagram darf Gedankenteiler weiter wachsen. Nicht mit lauten Trends oder Dauer-Action, sondern ehrlich. Echt. Rosi halt.
Ziel: 2000 Follower – Menschen, keine Karteileichen.
Mein Newsletter bleibt Herzenssache. Einmal im Monat echter Inhalt statt Dauerwerbung. Dazu gehört auch, die Newsletterseite zu überarbeiten und mindestens zehn neue Anmeldungen zu gewinnen
Auch Steady soll regelmäßig bespielt werden: mindestens ein Beitrag pro Monat. Nicht perfekt. Aber zuverlässig. Ich lerne langsam, dass Konstanz oft mehr bringt als Perfektion.
Offline darf es ebenfalls bunter werden. Der Buntivschrank bekommt ein kleines Glow-up, regionale Werbung steht auf dem Plan, eine Kooperation wäre großartig – und mindestens ein Marktbesuch als Ausstellerin gehört 2025 fest dazu. Mit Herzklopfen und Aufregung inklusive.
Privat – Dinge, die nicht länger warten sollten
Manches hier ist nicht glamourös. Aber notwendig.
Allen voran: die Zahnarzt-Odyssee beenden. Punkt. Ende. Aus.
Und endlich eine neue Brille. Die alte hält tapfer durch – aber wir wissen beide: Es wird Zeit.
2025 soll mehr Selfcare bekommen. Nicht als Buzzword, sondern als Handlung. Dazu gehört, alle noch offenen Gutscheine (Rons damaliges Geschenk) einzulösen. Mehr We-Time. Mehr bewusstes Zusammensein. Dringend nötig.

Ich möchte mehr Cattime im Alltag. Aronia und Minou kommen viel zu oft zu kurz – und das sagen nicht nur sie.
Mehr vegan leben, Neues ausprobieren, neugierig bleiben.
Von meiner Bucket List sollen mindestens drei Punkte abgehakt werden
Weniger Filme, mehr Gesellschaftsspiele. Mehr unter Menschen, alte Bekannte wieder treffen. Überflüssige Kundenkonten und E-Mail-Adressen löschen – digitaler Ballast darf gehen.
Ich möchte wieder mehr spielen: mindestens zwei neue Rollenspiele – diesmal ausdrücklich als Spielerin, nicht nur als Orga-Zentrale im Hintergrund.
- Ein paar feste Fixpunkte für 2025:
- den Kleinkredit komplett abbezahlen,
- mindestens eine Dänisch-Lektion pro Monat,
- je einmal Kino, Theater und Kabarett,
- ein langer Spaziergang im Monat,
- ein neues Restaurant entdecken
- und: ans Meer fahren. Sehr wichtig.
Außerdem: Post mit Herz verschicken, beim Weltpostkartentag mitmachen, mindestens einen Comic lesen – einfach, weil ich Lust drauf habe.
Und ja, auch das gehört dazu: den Dachboden entrümpeln, den Atelierflur-Boden bemalen, den Eingangsbereich freundlicher gestalten, die Palme umtopfen und an mindestens zwei Studien teilnehmen. Forschung begeistert mich einfach. Schon immer.
Dinge, die in kein Schubfach passen – und genau deshalb wichtig sind
Manches passt weder sauber ins Business noch ins Private. Und genau dort passiert oft das Spannendste.
2025 möchte ich mein E-Book „Stimmungsverkehr“ veröffentlichen – die ISBN liegt schon bereit und schaut mich vorwurfsvoll an. Außerdem sollen die Grundlagen für meinen Migräne-Guide entstehen. Kein Schnellschuss, sondern mit Sorgfalt.
Technisch darf aufgeräumt werden: Festplatten sortieren, neue Sicherung anlegen lassen, den Laptop auf Windows 11 umstellen.
Kreativ bleiben ist kein Bonus. Es ist notwendig.
Deshalb nehme ich mir vor, jeden Monat mindestens zwei Geschichten für Wettbewerbe zu schreiben, regelmäßig neue Blogbeiträge zu veröffentlichen und zwei Gastbeiträge für andere Blogs zu schreiben. Vernetzung statt Einzelkämpfermodus.
Ich möchte in einem Podcast zu Gast sein, an mindestens einem ATC-Tausch teilnehmen, bei mehreren Art-Collabs mitmachen und mindestens eine Verlosung starten.
Und: mindestens ein Bild bei einem Wettbewerb einreichen. Einfach machen. Nicht zerdenken.
Falls du einen Podcast hast und dir vorstellen kannst ein Interview mit mir zu führen, melde dich liebend gerne!
Das gleiche zählt auch, wenn du dir einen Gastbeitrag auf deinem Blog von mir wünscht.
Kein Versprechen. Eine Einladung.
Das hier ist kein Vertrag mit mir selbst. Und ganz sicher kein „Alles oder nichts“-Plan.
Es ist eine Richtung. Eine liebe Erinnerung. Und ein sanfter Schubs, dranzubleiben – freundlich, nicht verbissen.
Wenn du magst, erzähl mir gern:
Machst du dir auch solche Listen? Oder gibt es einen Gedanken, der dich 2025 begleiten soll?
2025 darf wachsen.
Aber bitte mit Gefühl.