Wenn ich meinen Jahresrückblick 2025 in einem Bild festhalten müsste, wäre es keine hübsche Postkarte.
Es wäre eher eine Collage: ein bisschen Glitzer, ein bisschen Tränenwasser, irgendwo ein Bürokratie-Stempel, daneben Katzenhaare, ein Preis-Zertifikat, ein kaputter Zahn – und am Rand ein Topf Kartoffel-Käsefondue als „Trotzdem-hab-ich’s-geschafft“-Finale. Und ja: vielleicht auch ein Tacker, der auf magische Weise immer verschwindet, wenn man ihn braucht. 🤷♀️
Ich bin in dieses Jahr nicht reingestolziert.
Ich bin reingegangen. Schritt für Schritt. Manchmal aufrecht, manchmal kriechend – aber immer weiter. Und immer ich. Mit all meinen Farben, Ecken, Zweifeln – und einem ziemlich starken Willen.
Der große Sprung: „Rosi in bunt“ wird offiziell
Das hier war ein echter Meilenstein: der Entschluss, mein Herzensprojekt nicht nur zu lieben, sondern ihm auch offiziell Raum zu geben.
Schon im Januar hab ich’s mir selbst klargemacht: Ab 01.03.2025 startet die Selbstständigkeit. Nicht als Fantasie, sondern als echter Plan – mit Herz, Struktur und der unsterblichen Frage: „Okay, wo krieg ich jetzt bitte eine Steuernummer her?!“
Das war nicht „mal gucken“. Das war:
Ich bau mir das, was ich brauche.
Mit meiner Art zu denken. Meiner Art zu schreiben. Meiner Art zu fühlen. Und ja, auch mit meiner Art, chaotisch zehn Tabs gleichzeitig offen zu haben. 😅
Bürokratie? Bezwingbar. Nicht elegant, aber effektiv. Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich mit Formularen geredet hab wie mit einer störrischen Katze („Komm schon, sei nett zu mir…“).
Aber am Ende: geschafft. Ich hab mir mein kreatives Leben nicht erträumt – ich hab’s mir zusammengebaut. Wie ein Regal ohne Anleitung, nur mit Trotz, Kaffee und Aronia & Minou als Qualitätskontrolle. 🐾🌈

Gedankenteiler wird 13 – und ich merke: Das ist nicht „nur ein Blog“
13 Jahre Gedankenteiler.
Das ist nicht einfach „ein Projekt“. Das ist ein Teil von mir. Eine Lebenslinie. Ein offenes Tagebuch mit Tinte aus Herzblut.
Ich hab das Jubiläum gefeiert – richtig gefeiert: mit Rückblick, Ausblick, Gewinnspiel und der Erkenntnis, dass dieser Blog ein Zuhause ist. Für meine Gedanken, meine Entwicklung, meine Fehler und meine Träume.
Da steckt alles drin: Kreativität, Chaos, Haltung.
Und dieser Satz, der einfach bleibt:
Die Welt muss bunter werden.
Und wenn’s sein muss, mal mit Glitzerkleber.
Und ja: 13 Jahre sind auch ein Beweis für etwas, das ich viel zu selten würdige – Dranbleiben. Nicht nur, wenn es leicht ist. Sondern auch dann, wenn das Leben eher so „Puh. Heute nicht.“ sagt. 🎉
Schreiben, das bleibt: Veröffentlichungen, Preise, „Was, ich?!“
Wenn ich diesen Teil schreibe, will ich kurz aufspringen und mir selbst applaudieren. (Hab ich vielleicht auch getan. Die Katzen fanden’s seltsam. 😺)
Denn: Ich hab 2025 nicht nur geschrieben.
Ich hab abgeliefert.
Und nicht so ein „Ich hab da mal was gepostet“-abgeliefert. Sondern: Geschichten, Gedichte, Texte mit Haltung – und Momente, in denen ich gemerkt hab, dass das, was ich mache, wirklich etwas auslöst.
Marburg Award: Zwischen „Zweiter Platz“ und „Ich bin nicht gut genug“
Mit „Ewig verbunden“ den 2. Platz beim Marburg Award geholt – und trotzdem war da diese Stimme im Kopf: „War das gut genug?“
Ehrlich? Die Stimme nervt.
Aber: Ich war unter den Besten. 🥈
Nicht aus Zufall. Nicht aus Mitleid. Weil ich geschrieben hab. Weil ich etwas zu sagen hatte. Und vielleicht, weil ich eben genau dieses Gefühl so gut kenne: Zweifel – aber trotzdem machen.
2025 hat mir an dieser Stelle etwas sehr Unbequemes beigebracht:
Selbstzweifel verschwinden nicht automatisch durch Erfolge.
Manchmal werden sie erst dann richtig laut.
Und genau deshalb war dieser Moment so wichtig: nicht nur der Platz – sondern dass ich ihn überhaupt annehmen konnte.

Hoffnungsdunkelheit: Wenn Erinnerungen zu Licht werden
Und dann das: 1. Platz beim Dark Sky Nord Award.
„Hoffnungsdunkelheit“ – ein Text zwischen Kindheit, Verlust, Sternen und Lichtverschmutzung.
Ich hab geweint, als ich ihn geschrieben hab. Und gestaunt, als ich gesehen hab, was er auslösen kann.
Da ging’s plötzlich nicht nur um Worte – sondern um echte Veränderungen: Außenbeleuchtung, Lumen, echtes „Licht mit Sinn“. 🌌
Das war einer dieser Punkte, an denen ich verstanden hab:
Schreiben kann mehr sein als Unterhaltung.
Schreiben kann ein kleines Licht sein. Und manchmal sogar ein ziemlich hartnäckiges.
Die Poesie ist zurück – und sie tritt Türen ein
Im November war sie plötzlich wieder da – die Rosi, die mit Gedichten Herzen berührt.
Die, die man früher belächelt hat. Und die jetzt Veröffentlichungszusagen bekommt.
Nicht weil ich’s drauf angelegt hab – sondern weil es echt war.
Poesie, die nie ganz weg war. Nur kurz versteckt, während ich versucht hab, „vernünftig“ zu sein. (Spoiler: Ich bin vieles – aber vernünftig ist nicht mein Hauptgenre.) 💫
Das stille Vermächtnis: Das Antiquariat wird digital
E-Book-Release! 🎉
Mit dieser wunderbaren Mischung aus Buchduft im Kopf und digitalem Wandel auf dem Bildschirm.
Mein Roman „Das stille Vermächtnis“ war eine Diva. Eine mit Haltung. Und einem eigenen Timing.
Aber hey – ich hab’s trotzdem rausgebracht. Print & digital. Weil Bücher eben manchmal ihren eigenen Kopf haben. Genau wie ich. 📖
Ein ganzes Literaturuniversum entsteht
Meine Veröffentlichungsseite liest sich mittlerweile wie ein wachsendes Universum: Texte, Gedichte, Wettbewerbe, eigene Werke – und sogar mein Namenswechsel ist drin: von Roswitha Pick zu Roswitha Böhm.
Das ist nicht nur ein anderer Name.
Das bin mehr ich. 🌌
Zwischen Menschen, Missverständnissen & Magic Moments: Raus aus der Komfortzone, rein ins echte Leben
2025 war nicht nur das Jahr der inneren Entwicklung – es war auch das Jahr, in dem ich draußen war. Ja, wirklich. Mit echten Menschen. In echten Räumen. Bei echten Veranstaltungen. 🫣
Und auch wenn ich manchmal lieber unter meiner Decke geblieben wäre: Ich bin froh, dass ich’s gemacht hab. Denn irgendwo zwischen Escape Room, Kabarett und Zahnarztdrama lagen Momente, die sich gelohnt haben – und manche, die immerhin gute Geschichten ergeben. 😉
Wenn Abenteuer plötzlich Realität werden
Final Escape Bremen. Szenario: „Last Human“. 60 Minuten, um zu überleben – oder für immer von der Menschheit getrennt zu sein. 😱
Ron und ich haben uns dem Endzeitszenario gestellt und tatsächlich überlebt! (Mit Logik, Teamwork und einem ordentlichen Schuss Glück – und ganz ohne Zombie-Biss.)
Dafür gabs Adrenalin, gemeinsame Siegesfreude und diese eine Erkenntnis: Wir sind ein gutes Team. In Spielen. Und im Leben. 💪

Workshops, die was bewegen – und welche, die einen zeichnen lassen
Beim Handlettering-Workshop im Neon war ich mittendrin statt nur am Bildschirm. Ich hab geschwungen, geschmiert und festgestellt: Mein Talent liegt irgendwo zwischen „ausbaufähig“ und „vielleicht bleib ich dran“. 😅
Und dann im Dezember: ein Zeichen-Workshop, der seinem Namen gerecht wurde. Realistisches Zeichnen – und ja, ich hab’s wirklich versucht. Drei Stunden später war der Fortschritt sichtbar. Und ich? Stolz. Erschöpft. Glücklich. ✔️🖌️

Kreative Luft, stickige Räume
Die Bremer Spieletage? Eher Spielegestank mit Tabletop-Glück. Viel zu voll, zu heiß, zu laut – aber immerhin: Ich hab spontan eine Runde gespielt und gewonnen! 🎲
Manchmal reicht ein kleiner Sieg, um den Tag zu retten.
Aber ganz ehrlich: Muss ich nicht nochmal haben.
Ebenso enttäuschend: Die Ausstellung „Jurassic T-Rex World“ – mehr heiße Luft als Dinos. Und das Stadtfest in O-Town? Wenig Stadt, noch weniger Fest. 🙈

Hochzeiten, bei denen selbst Zahnschmerzen kurz Pause machen
Zahnarzthölle in Schwanewede, Tabletten-Cocktail und trotzdem: Die schönste Hochzeit ever. 💍
Rons Cousine hat gefeiert – und wir haben mitgefeiert.
Getanzt, gelacht, schöne Gespräche geführt. Die Schmerzen waren da, aber gut kaschiert unter Glitzer und Musik. ✨
Weniger glanzvoll, aber pflichtbewusst besucht: die Hölzerne Hochzeit von Benno und Jana. Mit Rede, Familienhumor und rotem Geburtstagsneffen. Pflicht erfüllt. Emotionen gemischt. 😅
Zwischen Mittelalterträumen & Bundeswehrrealität
Auf Gut Sandbeck wollte ich Magie, Schmiedekunst und Wahrsagerei. Ich bekam: Menschenmassen, Hitzestau und Enttäuschung. 😤

Dafür glänzte der „Tag der Bundeswehr“ mit Technik, Jets und Rons Begeisterung für 3D-Druck – nicht mein Herzthema, aber spannend. Und heiß. Sehr heiß. 🥵

Kultur trifft Kopfschütteln
Kabarett mit Toni & Max Uthoff. Witzig, klug – und leider mit einem Publikum, das zwischen Applaus und Ironieverlust schwankte.
Ich saß da und dachte: Habt ihr’s überhaupt verstanden – oder nur gehört?

Und dann war da noch „Vikings – Der Aufstieg und Fall der Wikinger“ im Dezember. Große Erwartungen, große Langeweile. Animierte Bilder statt Atmosphäre. Dafür gemeinsame Enttäuschung mit Ron. Man nimmt, was man kriegt. 🙃

Und dann dieser eine Moment am Meer
Der schönste Ausflug 2025? Cuxhaven.
Mit Sturmwarnung, salziger Gischt und ganz viel Nordseegefühl. 🌊
Wir standen einfach da. Lange. Haben geschwiegen, beobachtet, geatmet. Es war rau. Echt. Und irgendwie heilend. Ein Moment zum Einrahmen.
Mag sein, dass nicht jede Veranstaltung ein Highlight war.
Aber jede Begegnung, jede Erfahrung, jedes „Na toll…“ war Teil dieses Jahres. Und manchmal braucht es eben auch Enttäuschungen, um die echten Highlights zu erkennen. 💡
2025 war laut, bunt, chaotisch – aber nie langweilig.

Kunst, die rausgeht: Von Kasuwa bis Buntivschrank
2025 war nicht nur „ich mach was Schönes“. Es war auch: ich bring es raus.
Raus aus der Schublade. Raus aus dem „irgendwann“. Raus in die Welt.
Kasuwa: Ich mach das nicht für Algorithmen – ich mach das für Menschen
Meine Produkte haben Seele.
Ich will verkaufen – klar. Aber nicht „billig, schnell, austauschbar“. Nicht für Clickbait-Käufe, die nach drei Tagen in der Ecke landen.
Sondern liebevoll, bewusst, nachhaltig.
Für Menschen, nicht Maschinen.
Und ja: Ich weiß, dass das der anstrengendere Weg ist. 🛒
Aber es ist auch der Weg, der sich richtig anfühlt. Und 2025 war für mich ganz oft: richtig statt bequem.
Der Buntivschrank: O-Town wird bunter
Und dann dieses Projekt, das mir sooo am Herzen liegt: der Buntivschrank in Osterholz-Scharmbeck. 💛
Kreativität zum Anfassen. Direkt vor Ort. Für alle sichtbar. Für die, die vorbeigehen. Stehenbleiben. Staunen. Lächeln.
Mut in Farbe.
Und wenn ich ehrlich bin: Das war auch ein „Ich zeig mich jetzt“-Moment.
Nicht mit Gesicht auf Plakaten – sondern mit dem, was ich kann.
Mit Dingen, die bleiben. 🎁

Haltung zeigen: Wenn mich 2025 politisch, digital und kreativ wütend gemacht hat
Dieses Jahr war nicht nur kreativ. Es war auch: klarer. kantiger. lauter.
Und ich hab gemerkt: Haltung hat manchmal denselben Effekt wie Glitzer – du wirst sie nicht mehr los. 😄
Wahlen: Nicht bequem, aber wichtig
Ich hab im Februar sehr klar gemacht: Wählen ist Pflicht. Gerade wenn’s unbequem ist. Gerade, wenn man’s am liebsten ignorieren würde.
Taktisch wählen – ja. Aber nicht schweigen. Nicht wegducken. Nicht „wird schon“. 🗳️
Manchmal ist Demokratie nicht romantisch.
Manchmal ist sie anstrengend.
Und genau dann braucht sie uns.
App-Zwang & Datenschutz – oder: Wie man Menschen ausschließt
Die Krankenkassen-Geschichte war ein echter „Ich fass es nicht“-Moment.
App-Zwang, keine Alternativen – und dann noch „Datenschutz“ als Ausrede.
Sorry, aber: Datenschutz heißt nicht „Pech gehabt“.
Datenschutz darf nicht zur hübschen Verpackung werden, mit der man Menschen aus dem System schiebt.
Ich hab’s nicht nur hingenommen. Ich hab nachgehakt, geschrieben, erklärt.
Nicht weil ich Streit liebe (ich bin eher Team „Frieden, Kekse, Katzen“), sondern weil es wichtig ist. 📲
Grundeinkommen & chronisch krank: Ich schweig nicht mehr
Dieser Text war schwer zu schreiben. Aber wichtig.
Chronische Krankheit ist kein „Randthema“. Es ist Realität. Meine Realität.
Und es ging nicht ums Jammern. Es ging ums Zeigen. Um Menschlichkeit. Und Gerechtigkeit.
Um das, was passiert, wenn man krank ist – und trotzdem ständig beweisen soll, dass man ein vollwertiger Mensch ist. 💬
KI & Kreativität: Fasziniert. Wütend. Wachsam.
Ich hab mich 2025 viel mit KI beschäftigt.
Nicht schwarz-weiß. Sondern ehrlich.
KI als Werkzeug – ja.
Aber nicht als Ersatz für echte Kreativität. Nicht als Abkürzung, die am Ende alles gleich aussehen lässt.
Und dann kam dieser Moment im Dezember:
Plötzlich wirkt echte Qualität verdächtig. „Zu gut, um echt zu sein.“
Ganz ehrlich? Das tut weh.
Weil es genau den falschen trifft: die, die wirklich schreiben, wirklich zeichnen, wirklich machen – und dann beweisen sollen, dass sie keine Maschine sind. 🤖
Aber ich hab nicht aufgegeben. Ich hab geschrieben. Mich positioniert.
Haltung statt Hysterie.
Körper & Kopf: Das Jahr der Migränekriegerin
Mein Migräne-Guide war eine klare Ansage:
Ein Glas Wasser ist keine Therapie. Frische Luft heilt keinen Anfall.
Ich bin keine Ärztin. Aber ich bin Expertin durch Schmerz.
2025 war das Jahr, in dem ich nicht mehr entschuldigt habe, krank zu sein.
Ich hab erklärt, Grenzen gezogen, informiert – und trotzdem weitergemacht. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Lebenslust. Aus dem Wunsch, nicht nur zu überleben, sondern auch zu leben.
Und dann, ganz am Ende, dieser Mini-Moment, der eigentlich riesig war:
Ein Chef, der fragt: „Wie geht’s dir – brauchst du was?“
So simpel. So selten. Und so heilsam. 🥹
Herz, Zuhause, Liebe: Ron, Katzen, Schutzräume
2 Jahre Ehe: „Ich würde es wieder tun“
Ron ist mein Ruhepol. Mein Technikheld. Mein Mitstreiter.
Und nach zwei Jahren Ehe sag ich ganz klar: Ja, wieder. Sofort. 💍
Ohne Zuckerguss. Ohne Kitsch.
Aber mit ganz viel Liebe. ❤️

Katzentempel: Wenn die Welt mal freundlich ist
Diesee Besuche waren wie eine warme Decke mit Schnurrgeräusch.
Vegan, freundlich, durchdacht – endlich mal Essen gehen, ohne Ausreden, ohne Erklär-Marathon, ohne „Ach komm, nimm doch einfach…“.
Und die Katzen dort? Seelenbalsam. Punkt. 🐾

Abschiede: Auch das war 2025
Im Februar wurde es gleich doppelt schwer.
Da ging nicht nur mein kleines, weißes Huhn – ein echter Freigeist mit Federn. 🐔

Auch Knut, der Familienhund meiner Schwiegereltern, ist gegangen. Einer von diesen Hunden, die nicht „nur Hund“ sind, sondern ein Stück Zuhause. Ein vertrautes Geräusch im Hintergrund. Ein stiller Begleiter, der einfach da war – und plötzlich fehlt.

Und als ob das nicht reicht, hatte auch der Dezember seine stillen, harten Kanten:
Wir haben erfahren, dass Ingo am 11.12. gestorben ist. Krebs. Und das trifft einen nicht nur, das schiebt einem kurz den Boden weg – vor allem so nah an Weihnachten, wenn sowieso alles empfindlicher ist.
Aber: Ich hab nicht verdrängt.
Ich hab geschrieben. Geweint. Und irgendwie weitergemacht.
In meinem Tempo. Auf meine Art.
Würfel, Welten, Wahnsinn – wie Pen & Paper mein Jahr versüßt hat 🎲
2025 war vieles – laut, leise, voll, überwältigend.
Aber es gab da eine Konstante, die mir immer wieder kleine Fluchten geschenkt hat: Pen and Paper.
Unsere Ultima-Ratio-Runde hat sich regelmäßig getroffen – vertraute Stimmen, bekannte Regeln, neue Abenteuer. Zwischen Würfen, Wahnsinn und Weltenbau war da dieser Raum, in dem alles erlaubt war – und nichts zu viel. Eine Insel aus Improvisation und Strategie, bei der jede*r einfach so sein konnte, wie sie oder er gerade war. Und manchmal auch als jemand ganz anderes.
Zu Ostern spielten wir mit selten gesehenen Freunden und Bekannten einen One-Shot aus „Die geheime Welt der Katzen“.
Ja, richtig gelesen: Katzen. 🐾
Wir schlichen, miauten und retteten die Welt – aus vierbeiniger Sicht. Es war charmant, chaotisch, klug. Und irgendwie ein bisschen magisch.
Mein persönliches PnP-Highlight? Ganz klar der Gratisrollenspieltag im September.
Ron leitete eine Runde Trouble Shooters – mit völlig fremden Spieler*innen. Ich? Ich bekam eine neue Rolle: NPC-Masterin.
Nicht einfach lesen. Spielen. Mit Stimmen, Gesicht, Körper – Mini-Auftritte voller Übertreibung und Spaß. 🎭
Die Teilnehmenden liebten es, Neugierige blieben stehen – und ich wusste: Das will ich öfter machen.
Vielleicht mit Kostüm. Vielleicht mit Glitzer. Aber sicher mit vollem Herz.
Zur Erinnerung schenkte ich allen einen kleinen Magneten: Holzscheibe, eingebrannter Würfel, Aufschrift „Erinnerung +1“. Kam mega an.
Und als das Jahr langsam zur Neige ging, gab’s an Weihnachten noch ein letztes kleines Ausweichspiel: Dungeon Designer – strategisch, hübsch, etwas gemein (weil gegeneinander) – aber genau richtig, um die Wartezeit bis zur nächsten „echten“ Runde zu überbrücken. 🎁
Alle Spielberichte & Infos rund um unsere Runden findest du übrigens auf unserem Rollenspielblog:
👉 www.robo-abenteuer.de
Dezember: Chaos, Zahnhorror & Kartoffel-Käsefondue
Der Dezember war… viel.
Zahnschmerzen. Bahnchaos. Familienanstrengung. Notdienst-Drama.
Aber auch: Katzentempel-Glück, Zeichen-Workshop, Dachboden-Ausmisten, Karten, Texte, Streaming-Fundstücke – und am Ende ein ruhiger Jahreswechsel mit selbstgemachtem veganem Kartoffel-Käsefondue. 🧀🥔✨
Typisch 2025:
Nicht „alles gut“.
Aber trotzdem bunt.
Was 2025 wirklich war (wenn ich’s runterbreche)
2025 war das Jahr, in dem ich…
- mein kreatives Leben nicht mehr nur gedacht, sondern gebaut habe.
- gesehen hab, dass mein Schreiben Preisniveau hat – auch wenn mein Kopf manchmal diskutiert.
- gemerkt hab: Poesie ist nicht weg. Sie wartet nur manchmal hinter anderen Projekten.
- trotz Migräne & Grenzen nicht verschwunden bin – sondern lauter wurde.
- Haltung gezeigt hab, wo Schweigen bequemer gewesen wäre.
- gelernt hab: Ein bisschen echte Wertschätzung kann einen ganzen Tag retten.
Und wenn ich mir für 2026 etwas wünsche, dann nicht „perfekt“.
Sondern: gesundere Tage. Mehr Ruhe im Kopf. Und weiterhin diesen Mut, der nicht laut sein muss – aber echt.
Denn ganz ehrlich:
Ich will nicht kleiner werden, nur damit andere sich nicht gestört fühlen.
Die Welt muss bunter werden.
Und ich hab noch Farbe übrig. 🎨✨
Wie schön. „Schreiben kann mehr sein als Unterhaltung.
Schreiben kann ein kleines Licht sein. Und manchmal sogar ein ziemlich hartnäckiges.“
Liebe Roswitha, ich hab deinen sehr poetischen Blogbeitrag sehr gern gelesen und immer die Katzen dabei gesehen. Ja auch für mich ist es immer wieder ein Learning, redundant, dass Erfolge, sogar Preise nicht vor Selbstzweifeln schützen. Aber sie sind gut um sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Und das Gefühl, etwa während du ausgezeichnet wirst, zu konservieren versuche ich für härtere Tage. Ich wünsch dir viel Kraft und Wörterglitzer. Auch weiterhin beim nicht Weggucken. Liebe Grüße sendet Andrea
Liebe Andrea,
deine Worte haben mir echt ein kleines Tränchen ins Auge und gleichzeitig ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 🥹💫
Ja, Schreiben kann ein Licht sein – und manchmal auch ein hartnäckiger kleiner Funkelstern, der sich einfach nicht abschütteln lässt (zum Glück!). Dass du beim Lesen auch meine Katzen gesehen hast, freut mich ganz besonders – Aronia und Minou nicken dir schnurrend zu. 🐱🐱
Was du über Selbstzweifel schreibst, trifft es so gut: Sie sind da, auch wenn man vielleicht schon Preise gewonnen hat oder andere Erfolge vorweisen kann. Aber wir dürfen uns trotzdem – oder gerade deswegen – selbst auf die Schulter klopfen. Und uns gegenseitig bestärken – so wie du es gerade tust. Danke dir für deinen liebevollen Blick und deinen „Wörterglitzer“, den du mit mir teilst. 🌟
Ich wünsch dir von Herzen ebenfalls viel Kraft, leuchtende Ideen und ganz viele Zaubermomente beim Schreiben (und Nicht-Weggucken). 💛
Alles Liebe
Rosi
Das war ja wirklich ein aufregendes Jahr für dich. Herzlichen Glückwunsch zur Selbständigkeit und zur Auszeichnung! Da wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg für 2026.
Viele Grüße
Annette
Liebe Annette,
vielen lieben Dank für deine Glückwünsche – das bedeutet mir echt viel! 💚
2025 war wirklich eine wilde Mischung aus Nervenkitzel, Glücksmomenten und ganz viel Lernen. Die Entscheidung zur Selbstständigkeit war nicht nur aufregend, sondern fühlt sich auch einfach richtig an – und deine guten Wünsche geben mir nochmal extra Rückenwind für 2026! 😊
Ich wünsche dir ebenfalls ein wundervolles Jahr mit vielen schönen Reisen, inspirierenden Begegnungen und ganz viel Herzmomenten. 🌍💫
Herzliche Grüße
Rosi