Zwischen Katzen, Kleister und kleinen Wundern [Monatsrückblick April 2025]

Wenn man zwischen Theaterkatzen und Teekannen malt, Papp-Raumschiffe bastelt, alte Buchseiten in Rosen verwandelt und sich von Sanduhren und rebellischen Omas Geschichten diktieren lässt – dann ist eindeutig April.

Ein Monat voller Fantasie, voller „endlich wieder Spaß mit den richtigen Leuten“, voller kreativer Explosionen. Und mittendrin: Ich. Und eine Katze mit Bluthochdruck.

Minou & medizinische Erleichterung

Gleich mal die wichtigste Info vorweg: Minou geht’s gut! Ihre Kontrolluntersuchung hat gezeigt, dass die Tabletten gegen den Bluthochdruck wirken. Kein Drama, keine Überraschung – einfach nur ein „Juhu!“ für alle Beteiligten. Manchmal sind die unspektakulären Nachrichten die schönsten.

Rollenspielwelten: Von Sci-Fi bis Schnurren

Alle Spielberichte findest du auf unserem Rollenspielblog.

Richtfest mit richtigen Menschen

Rons beste Freunde bauen aktuell ihr eigenes Haus – und wir waren beim Richtfest dabei. Und was soll ich sagen? Es war richtig schön! 🎉
Weil wir dort mit Menschen zusammen waren, die ähnlich ticken, die nicht Smalltalk, sondern echte Gespräche führen.
Gemeinsame Interessen, viel Lachen und kein Zwang – genau das, was man sich von einem Fest wünscht. 🏡

Kreatives Chaos & bunte Köpfe

April war auch wieder ein kreativer Volltreffer. Überall Farben, Papier, Ideen, Glitzer (nur innerlich). Ich hab gemalt, gebastelt, geschrieben – und am Ende war mein Arbeitsbereich ein einziges Kleister-Katzen-Künstler-Chaos. Genau so mag ich’s.

Gemalt

  • Theaterkatze
  • Knipp (…das wird vermutlich nur mir was sagen 😄)
  • Raumschiff
  • Teekannenkatze
  • Frostbild
  • Tokens für Fate
  • Osterkarten für „Post mit Herz“

Gebastelt

  • Ein Raumschiff aus Pappe (aus der Kategorie: „Warum nicht?“)
  • Floristenkrepp-Schleifen
  • Rosen aus alten Buchseiten – Upcycling mit Nostalgie

Geschrieben

In meinem Kopf entstehen Geschichten wie in anderen Haushalten Wollmäuse – einfach überall. Auch im April floss wieder einiges aufs (digitale) Papier:

📝 Erzählungen

Der Sanduhrmann
Nach einer schmerzhaften Trennung flüchtet sie ans Meer – auf der Suche nach Abstand, nicht nach Antworten. Doch am Strand begegnet sie einem alten Mann, der Sanduhren verkauft. Jede misst eine andere Art von Zeit. Als sie eine kauft, beginnt ihr Sommer nach eigenen Regeln zu ticken.

Licht an, Herz raus – Mein Leben ohne Skript
Nach einer schmerzhaften Trennung flüchtet sie ans Meer – auf der Suche nach Abstand, nicht nach Antworten. Doch am Strand begegnet sie einem alten Mann, der Sanduhren verkauft. Jede misst eine andere Art von Zeit. Als sie eine kauft, beginnt ihr Sommer nach eigenen Regeln zu ticken.

📚 Kurzgeschichten

Die Gitarre, die mich spielte
Ein verregneter Nachmittag. Eine verstaubte Dachkammer. Und eine alte Gitarre, die längst vergessen schien. Doch mit dem ersten angeschlagenen Akkord beginnt etwas Unvorhersehbares: Erinnerungen, die nicht die eigenen sind. Melodien, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen. Zwischen Saiten, Vergangenheit und Gefühl entfaltet sich eine stille Magie – und die Frage: Wer spielt hier eigentlich wen?

Eisern verschwiegen – kalt, aber ehrlich
Ein Hotelzimmer. Ein verschwundener Gast. Ein seltsames Paket.
Und mittendrin: ein stiller Beobachter, der alles sieht, alles hört – und nie ein Wort sagt.
Während draußen Flip-Flops quietschen und Aperol fließt, braut sich im Schatten des Kleiderschranks ein kleines Drama zusammen. Ironisch, spannend und überraschend anders – eine sommerliche Krimi-Komödie aus der Perspektive eines, der schweigen muss. Und vielleicht doch zu viel weiß.

Rouladen, Ruhm und Rebellion
Oma Herta ist 74, häkelt Topflappen – und hat 2,4 Millionen Follower auf TikTok. Heimlich wird sie als „WürzigeWally“ zur Internet-Sensation. Doch als ihre Familie davon erfährt, kocht nicht nur der Leberwurstlikör über. Willkommen bei #RouladenRevenge!

Prosa

Mit halber Reife voraus
Karo, frisch getrennt und norddeutsch bis ins Mark, fährt spontan in die Wachau – im Gepäck: ein Notizbuch, null Ahnung von Marillen und ein Platz im Dialekt-Schreibkurs. Zwischen Sprachverwirrung, Strudel-Schock und einer alten Marillen-Weisheit findet sie mehr als nur Worte: nämlich sich selbst.

Ausblick

Der April war bunt. So richtig. Und das passt, denn genau das ist mein Ziel:
Die Welt muss bunter werden.

Mit Geschichten, mit Ideen, mit Kunst und ganz viel Herz. Ich wünsche mir, dass der Mai diesen Schwung mitnimmt. Vielleicht mit noch mehr Mut, noch mehr Farbe – und ganz vielen kreativen Begegnungen, drinnen wie draußen. 💛

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