Monatsrückblick August 2025: Krank, kreativ, kurios

Der August hatte es in sich: Während mein Kalender sich anfühlte wie eine Dauerkarte fürs Wartezimmer, lief im Hintergrund der Endspurt am Verkaufsschrank, neue Produkte erblickten das Licht der Welt, und auch beim Schreiben gab es Grund zum Feiern. Zwischen Migräne, Zahnarztmarathon und Tierarztbesuchen gab es aber auch Farbtupfer: von 100 Mini-Kunstwerken im Automaten über Platz 1 für meine Kurzgeschichte „Hoffnungsdunkelheit“ bis hin zu epischen Pen-&-Paper-Cliffhangern. Kurz gesagt: Ein Monat voller Kontraste – und genau deshalb erzählenswert.

Kreatives im August

Auch wenn der August für mich gesundheitlich eine ziemliche Herausforderung war (dazu später mehr), stand er gleichzeitig im Zeichen des Endspurts am Verkaufsschrank – und der ist nun endlich fertig! Ich kann mich kaum sattsehen, so sehr leuchtet er im Sonnenlicht – und schon die ersten Spaziergänger*innen haben neugierig hineingeschaut. Ein Herzensprojekt, das jetzt Realität ist. 🎨✂️

Mein größter Farbtupfer: Der Verkaufsschrank steht!

Endlich ist er da, wo er hingehört – mitten ins Leben. Die letzten Handgriffe haben viel Energie gekostet, aber das Ergebnis macht mich einfach nur stolz. Schon jetzt gab es erste neugierige Blicke und Komplimente von Vorbeigehenden.

Ein farbenfroher Verkaufsschrank steht draußen unter einem großen Baum, eingerahmt von Blumentöpfen und bunt bemalten Steinen. Der Schrank ist hellblau gestrichen, die drei Schubladen leuchten in Gelb, Rosa und Türkis. Auf den Türen prangt in Weiß ein großes Motiv zweier Hände, die ein Herz umschließen. An der Seite steht in schwungvoller Schrift: „Eier, Kartoffeln & Aufstriche – Souvenirs, Geschenke, Dekoration & mehr. Regional. Nachhaltig. Mit Liebe gemacht ♥“.
Er steht! Nach Monaten des Schleifens, Malens und Fluchens ist er fertig: Mein absolutes Herzensprojekt. 💜

Postkarten, die es so noch nie gab

Bisher fand man in OHZ fast nur Postkarten mit Motiven aus dem Teufelsmoor. Schön, aber eben nicht „echt OHZ“. Das habe ich geändert! Meine neuen gedruckten Postkarten zeigen Motive direkt aus Osterholz-Scharmbeck – kleine Heimatbotschafter zum Verschicken oder Behalten.

Tischsets, die mehr können als hübsch sein

Neu eingezogen sind außerdem meine Tischsets. Sie bringen nicht nur Farbe auf den Esstisch, sondern sind auch abwischbar, langlebig – und als Malunterlage ideal für kleine (und große) Kreativköpfe. Praktisch, hübsch und vielseitig – eine Kombi, die einfach Spaß macht.

Ein rechteckiges Tischset mit dem Motiv „Aronia Kratzbaum“. Darauf ist eine niedliche schwarz-weiße Katze mit großen, leuchtend grünen Augen und rosa Näschen zu sehen. Die Katze liegt entspannt auf einem dicken Sisalseil, das an einen Kratzbaum erinnert, und schaut neugierig nach oben. Auf dem Tischset steht ein weißer Teller mit Keksen: zwei Schokokekse, drei runde Gebäckstücke mit Zuckerkruste und zwei Kekse mit Schokostreifen.

Eine Karte für die Liebe

Ein Auftrag, der mich besonders gefreut hat: eine Karte zur „Leinwandhochzeit“ (35 Jahre verheiratet). Solche individuellen Herzensprojekte liebe ich, weil sie zeigen, wie vielfältig Kreativität sein darf. Mehr Eindrücke dazu habe ich im Blog im 12-von-12-Beitrag festgehalten.

Eine handgemachte Karte mit pinkem Rand und einem aufgenähten, bemalten Stoffstück. Das Motiv zeigt ein Paar, das Hand in Hand auf einen Wegweiser zugeht, an dem ‚35 Jahre‘, ‚Glück‘, Zweisamkeit und ‚Liebe‘ steht. Darüber ein rotes Herz. Die Karte ist mit einer groben Kordel zu einer Schleife gebunden und liegt auf einem Umschlag.
Die fertige Karte für die Leinwandhochzeit – inklusive Umschlag und mit einer Schleife verschnürt, bereit für die Übergabe.

Schreibglück: Platz 1 für „Hoffnungsdunkelheit“

Eines meiner größten Highlights im August: Meine Geschichte „Hoffnungsdunkelheit“ hat beim Wettbewerb den 1. Platz belegt! 🎉 Ein unbeschreibliches Gefühl, für ein Thema ausgezeichnet zu werden, das mir so am Herzen liegt: die Lichtverschmutzung und ihre dunklen Seiten. Inzwischen ist die Geschichte offiziell veröffentlicht – und mein Schreibtisch damit um ein Stück bunter geworden.

Kleine Kunstwerke mit großer Wirkung

Sommer, Sonne, Blumen – das war das Motto des ATC-Tauschs (Artist Trading Cards). Ich habe so viele wunderschöne Mini-Kunstwerke bekommen, dass mein Herz hüpfte. Vom filigranen Seepferdchen bis zum wild blühenden Sommerfeld war alles dabei. Genau deshalb liebe ich solche Aktionen: Man teilt nicht nur Kreativität, sondern auch ein Stück Persönlichkeit.

Neun handgemachte ATC-Karten (Artist Trading Cards) in sommerlich-bunter Vielfalt, angeordnet in drei Reihen:  Obere Reihe: Links eine Meereskarte mit geprägtem weißen Seepferdchen vor türkisblauem Hintergrund mit grünen Wasserpflanzen; mittig eine Collage mit rosa Rahmen, Blumenhintergrund und einem ausgeschnittenen Tiermotiv mit Glitzerstein; rechts eine rosa Karte mit filigraner Mohnblume in Schwarz-Rot, daneben eine dezente Blumenzeichnung.  Mittlere Reihe: Links eine grüne Gießkanne mit roter Tulpe auf gelb-grünem Hintergrund; mittig eine Reisecollage mit Koffern, Landkarte und den Wörtern „Reisen – Entdecken – Erleben“; rechts eine Karte mit einem Wichtel in rot-blauer Zipfelmütze, dazu Perlen und Muster.  Untere Reihe: Links eine weiße Karte mit gestempelten bunten Wildblumen und dem Schriftzug „Viel Glück“; mittig eine kleine Aquarellkarte mit violetten Blüten; rechts eine Naturdruckkarte mit Farnen in Braun- und Grüntönen und dem Schriftzug „Rainfarn“.
Diese tollen Karten habe ich beim ATC–Sommertausch erhalten. Mein Favorit ist die in der Mitte.

100 Werke für den Kunstautomaten

Außerdem durfte ich wieder 100 kleine Kunstwerke für den Kunstautomaten beisteuern. Diesmal für den Sonderschacht „Küste und Meer“. Die winzigen Bilder sind eine Herausforderung, aber auch eine wundervolle Möglichkeit, meine Kunst ganz unerwartet unter die Leute zu bringen – vielleicht sogar in Hände, die nie nach „Kunst“ gesucht hätten.

Pen and Paper

Pen & Paper im August

Drama, Verrat und jede Menge Action – unsere Ultima Ratio-Runde hatte es in sich! 🎲🚀

  • Berta outete ihre Fake-Schwangerschaft 💥
  • Cricket haute einfach ab und ließ die anderen sitzen 😱
  • Alita schlich sich in die Schatten 🕵️
  • und Rhina legte sich mit einem überdimensional bewaffneten Raumschiff an 🔫✨

Und dann … 💣
Ein Cliffhanger, der uns alle den Atem anhalten ließ. Ist das jetzt das Ende – oder geht alles noch einmal gut? Wer keine Nerven aus Stahl hat, sollte vielleicht lieber nicht mitspielen. 😉

Aber genau das lieben wir am Pen & Paper: Spannung, Lachen, Unerwartetes – und immer die Frage, wie es wohl weitergeht. Fortsetzung folgt …

Pen & Paper goes Nerdladen

Ein weiteres Highlight: Ron hat beschlossen, an den Gratis-Rollenspieltagen im örtlichen Nerdladen eine eigene Runde anzubieten – diesmal mit einem anderen System. Ich werde als Sidekick dabei sein, helfe ein wenig mit den Regeln und bin natürlich moralische Unterstützung. Ein kleiner, feiner Schritt, der zeigt: Rollenspiel lebt von Gemeinschaft – egal, ob am heimischen Tisch oder im Laden um die Ecke.

Gesundheit im August

Wenn ich dem Monat ein Motto geben müsste, dann wohl: „Von Arzttermin zu Arzttermin“. Leider war der August gesundheitlich alles andere als entspannt. 🤒💊

Endlich geschafft: Der letzte Zahnarzttermin

Nach einer gefühlt unendlichen Odyssee beim Zahnarzt war es nun soweit: Die Wurzelbehandlung ist abgeschlossen. (Angefangen hatte die Odysee Ende Mai!!!) Ein Teil von mir möchte jetzt bitte nie wieder in diesen Stuhl, der andere jubelt leise „geschafft!“.

Harnwegsinfekt on top

Weil es ja sonst zu langweilig wäre, gab es direkt noch einen Harnwegsinfekt obendrauf. Nicht unbedingt die Art von Überraschung, die man sich wünscht – aber immerhin rechtzeitig erkannt und behandelt.

Migräne, mein ungebetener Dauergast

Natürlich durfte auch die Migräne nicht fehlen. Mal als kurzer Besuch, mal als mehrtägiger Daueraufenthalt – sie blieb meinem Kopf auch im August treu.

Check-up bei Ron

Auch Ron verbrachte Zeit im Wartezimmer: Beim Gesundheits-Check-up wurde er gründlich durchgecheckt. Gut, dass das erledigt ist – und die Ergebnisse geben uns keinen Anlass zur Sorge. Juhu!

Tierarztbesuch: Unsere beiden Fellnasen

Auch Aronia und Minou hatten ihre Arzttermine. Beide bekamen ihre Arthrosespritze, und für Minou holten wir wieder die Tabletten gegen ihren hohen Blutdruck. Sorgen bereitet uns gerade Aronia: Sie hat trotz ständigem Hunger abgenommen. Verdacht: eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion, die beim nächsten Termin abgeklärt wird.

Eine schwarze Katze liegt ausgestreckt und tief schlafend auf einem hellblauen Polster unter einem Dachfenster. Die Katze ruht auf der Seite, die Vorderpfoten locker nach vorn gestreckt, der Kopf entspannt abgelegt. Im Hintergrund sind durch das Fenster ein Ziegeldach und grüne Bäume zu sehen.
Minou nimmt das alles locker und chillt auf ihrem Fensterbankkissen.

Sonstiges im August

Auch abseits von Kreativem, Gesundheit und Würfeln war im August so einiges los – vom Technikfrust bis zu kleinen Alltagsfreuden. 🌀

Meta goes Rentnerin

Ein kleiner Running-Gag im August: „Meta ist jetzt Rentnerin.“ Manchmal fühlt es sich verrückt an, wie die Zeit rast – aber auch ein bisschen beruhigend, wenn man merkt, dass das Leben eben seine Kreise zieht – und ich gönne es meiner Schwiegermutter nicht mehr um 4 Uhr aufstehen zu müssen!👵

Hurra, endlich wieder ein Geschirrspüler!

Monatelang spülen von Hand hat ein Ende: Wir haben endlich wieder einen Geschirrspüler. Klingt banal, aber alle, die schon einmal Stapel von Tellern und Gläsern von Hand abgearbeitet haben, wissen: Das ist purer Luxus. 🍽️

Auf großem Gerät unterwegs

Bei meinen Schwiegereltern drehte sich im August alles um den neuen Aufsitzrasenmäher. Praktisch, effizient – und ein bisschen wie ein Spielzeug für Erwachsene. 🚜😉

Eine Person sitzt auf einem schwarzen Aufsitzrasenmäher und fährt über eine grüne Wiese. Die Person trägt ein rot-weiß kariertes Hemd, blaue Jeans und schwarze Hosenträger. Im Hintergrund ist dichter Bewuchs mit grünen Sträuchern und einigen bunten Blumen zu sehen.

Wenn Linux Streifen zieht

Technisch gesehen war auch einiges los: Mein Beitrag Linux Mint: Grün-gelbe Streifen in Celluloid beheben erzählt von einem kleinen Drama auf dem Bildschirm. Manchmal braucht es eben ein dickes Fell und eine Portion Humor, um mit Computern klarzukommen. 💻

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