Der Februar war ein Monat voller Gegensätze. Es begann mit Kuchen, Lachen und Leichtigkeit – und endete mit Tränen, Stille und Abschied.
Zwischen all dem: Ein Infekt, der uns ausbremste, ein Podcast-Moment zum Festhalten, kreative Ausflüge in bunte Welten – und ein letzter Spaziergang mit einem vierbeinigen Freund, den wir nie vergessen werden.
Ein Tag zum Lächeln
Der Monat hätte kaum schöner starten können: Rons Geburtstag war ein echter Lichtblick. Wir verbrachten den Tag gemeinsam in Bremen, mit gutem Essen, kleinen Entdeckungen und viel Herzenswärme. Solche Ausflüge sind selten – vielleicht gerade deshalb so wertvoll. Es war einer dieser Tage, die sich wie eine warme Decke um die Seele legen.

Abschied von Knut
Wenige Wochen später mussten wir loslassen. Knut, der Hund meiner Schwiegereltern – und so etwas wie ein Familienmitglied auf vier Pfoten – hat uns verlassen.
Ich war bei ihm, als er über die Regenbogenbrücke ging. Dieser Moment … schwer, still, voller Schmerz.
Knut kam kurz nach mir in die Familie. Wir haben so viele Spaziergänge gemacht, getobt, gespielt, gemeinsam geschnauft und gelacht. Seine Beerdigung war einen Tag später. Ich war leer, traurig – und gleichzeitig dankbar für all die Jahre, die er da war. 💔

Krank, kaputt – aber kreativ
Irgendwann dazwischen erwischte uns beide ein Virusinfekt. Erkältung deluxe: Husten, Gliederschmerzen, müde bis in die Knochen. Die Tage verschwammen zwischen Tee, Wärmflasche und „Wir keuchen synchron“.
Und trotzdem: Mein Kopf hörte nicht auf zu spinnen. Irgendwie fand ich zwischendurch kreative Kraft – vielleicht als Gegengewicht zur körperlichen Schwäche. Krank, kaputt – aber kreativ. 🤧
Unser Weg ins Rollenspiel
Ein kleines Highlight war unser Auftritt im Podcast „Hinter den Charakterbogen“. Darin erzählen Ron und ich, wie wir eigentlich zum Pen-&-Paper-Rollenspiel gefunden haben – und warum wir uns ohne Würfelwürfe vielleicht nie kennengelernt hätten. 💕
Wir sprechen über unsere ersten Charaktere, über Nerdmomente und über die Magie, die entsteht, wenn Worte und Fantasie aufeinandertreffen.
Für uns war’s nicht nur ein Podcast, sondern ein sehr persönlicher Blick zurück – auf den Anfang von allem.
Worte, Farben, Fantasie
Trotz Krankheit und Kummer war der Februar auch ein kreativer Monat. Manchmal ist Kunst eben ein Ventil – oder eine Rettung.
Geschrieben ✍️
- „Der Kochkurs des Grauens“ – eine tragikomische Geschichte voller Küchenkatastrophen
Eine tragikomische Geschichte über Mehlstaub-Explosionen, klebrige Katastrophen und die Erkenntnis, dass selbst verkohlte Träume noch schmecken können.
- „Der letzte Tropfen“ – eine märchenhafte Reise mit einem sarkastischen Weingeist
Als Marie eine alte Flasche öffnet, befreit sie einen sarkastischen Weingeist – und seinen besserwisserischen Korken. Um ihn endgültig zu erlösen, muss der letzte Tropfen seines legendären Weins gefunden werden. Doch die Suche führt sie auf eine Reise voller Geheimnisse, verlorener Keller und einer überraschenden Entscheidung…
- „Goblinomics 3000“ – galaktisches Chaos trifft Kapitalismuskritik
Zikzit wollte nur essen – und legte aus Versehen das gesamte Finanzsystem von Bankorax-1 lahm. Plötzlich wird Gob als Revolutionär gefeiert, gejagt von Bankdirektor:innen und Milliardären und in eine Untergrundbewegung verwickelt, die das System endgültig stürzen will. Doch kann ein chaotischer Goblin wirklich den intergalaktischen Kapitalismus besiegen? Oder endet alles in einem weiteren ungewollten Knopfdruck?
- „Das Wunder am Gemüse-Imbiss“ – Alltagsmagie pur. HIER LESEN.
Gedichte
- Der Uhu – Meister der Nacht
- Uhu, Herr der Nacht
- Uhu wacht, Uhu ruft
Gemalt & Gebastelt 🎨
- Herzen, Gänseblümchen, Schatzkarten
- Und: 50 Mix-Media-Bilder, wild, bunt, Ausdruck pur

Und sonst so
Auch die Bundestagswahl fand im Februar statt – wir haben gewählt, wie immer. Und , wie immer, nutzen wir dann die Gelegenheit, der Bücherzelle beim Wahllokal, einen Besuch abzustatten.
Ausblick
Der Februar hat viel genommen – aber er war auch das leise Innehalten vor einem großen Schritt.
Denn ab März wird’s ernst: Ich starte offiziell in meine Selbstständigkeit! 🎉
Ein neuer Abschnitt beginnt – mit Herz, Hirn und Hand. Mit Ideen, Hoffnung, Zweifel, Motivation … und der Vision, irgendwann einmal ganz von dem leben zu können, was ich wirklich liebe.
Ich weiß, es wird nicht leicht. Aber ich bin bereit, loszugehen. Schritt für Schritt.
Hallo März – du wirst mein Monat der Möglichkeiten. 💛