Der Juli hat sich angefühlt wie eine Dauerbaustelle – im Kopf, im Mund, im Kalender. Zwischen Wurzelbehandlungen, Webinaren, einer enttäuschenden Dino-Ausstellung und einem Stadtfest ohne Charme habe ich versucht, mir selbst nicht die Freude wegbohren zu lassen. Spoiler: Hat teilweise geklappt. 😅
Wurzeltief: Zahnarzt-Odyssee in Bremen
Der Juli war ganz klar der Monat der Zahnarzttermine. Gleich drei Mal musste ich nach Bremen – jedes Mal für die nächste Etappe meiner tiefgreifenden Wurzelbehandlung.
Einmal musste ich sogar ein paar Tage vorher anrufen, weil die benötigte Technik (ein Spezialmikroskop!) noch nicht geliefert worden war. Es ist schon kurios, was man da alles erlebt. 🙈
Immerhin habe ich an einem der Termine das Angenehme mit dem Unangenehmen verbunden: Ich habe mich mit Ron getroffen, wir waren lecker essen und sind später gemeinsam zurückgefahren. Kleine Fluchten, große Wirkung.

Unerwarteter Besuch
Eines morgens ging ich in Rons Zimmer, um zu lüften. Da hing irgendwas am Insektennetz. Bei genauerer Betrachtung entpuppte es sich als eine Fledermaus! Ich habe sie Nox getauft. Die ganze Geschichte – mit weiteren Fotos – findest du im Beitrag „Nox – Wie mir eine Fledermaus beibrachte, über meine Ängste hinauszuwachsen„.

Lernen & Langeweile: Zwei Webinare
Ich habe an zwei Webinaren teilgenommen:
- „Rechtliche Stolperfallen im Online-Shop“ – hilfreich und wichtig für meine Selbstständigkeit, auch wenn ich keinen eigenen Online-Shop habe, sondern über KASUWA vertreibe.
- „KI im Vertrieb einsetzen“ – leider keine neuen Erkenntnisse, da hatte ich mir mehr erhofft
Naja, man weiß erst hinterher, was es bringt. Oder eben nicht.
Rollenspiel-Realität: UltimaRatio & sinkende Freude
Es gab wieder eine neue Runde UltimaRatio, aber ehrlich gesagt… der Funke springt gerade nicht über. Vorgefertigte Charaktere sind einfach nicht mein Ding.
Ich merke zunehmend, dass meine Lust auf Rollenspiel gerade etwas schwächelt. Vielleicht ist es nur eine Phase – vielleicht aber auch Zeit, ein paar Dinge zu überdenken.
Bremerhaven enttäuscht: Jurassic T-Rex World
An einem Samstag, an dem Ron arbeiten musste, trafen wir uns danach im Zug und fuhren nach Bremerhaven zur Ausstellung „Jurassic T-Rex World“.
Tja. Viel zu heiß unter den schwarzen Zelten, zu teuer für das, was geboten wurde, und insgesamt eher… meh.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch über das Stadtfest in O-Town geschlendert. Kurzfassung: Auch enttäuschend.
Foodstände, Verkaufsstände mit Neuware, ein Kinderkarussell und eine Bühne – aber leider keine Musik, die uns gefällt. Wir haben uns was zu essen geholt, es auf einer Bank gegessen und dabei Leute beobachtet. Das war noch das Beste am Ganzen.

OP und Organisation: Familienlogistik mal anders
Ende des Monats wurde mein Schwiegervater in Bremen an der Hand operiert. Da meine Schwiegermama ungern in Bremen Auto fährt, hat sie Ron gebeten, ihn hinzubringen – was er natürlich gemacht hat.
Am nächsten Tag hat mein Schwager ihn wieder abgeholt. Und meine Schwiegermama? Die hat sich über einen Tag Ruhe gefreut. Verständlich. 😄
Fahrradbox-Irrsinn
Ron versucht verzweifelt, einen sicheren Stellplatz in der Fahrrad-Gitterbox am Bahnhof zu bekommen – denn sein Pedelec braucht Schutz (vor Witterung und Diebstahl).
Aber aktuell: keine Chance. Obwohl täglich die Hälfte der Boxen leersteht! Vielleicht sollte die Stadt ihr System mal überdenken. Jahresverträge bei täglich leerstehenden Boxen? Klingt nicht gerade effizient…