Neustart mit Nebenwirkungen [Monatsrückblick März 2025]

Der März war kein Monat wie jeder andere – zumindest nicht für mich. Ich habe etwas getan, das ich lange geplant, oft aufgeschoben und heimlich herbeigesehnt habe: Ich bin offiziell in meine Selbstständigkeit gestartet! 🎉
Mein Ziel? Ganz klar: Die Welt muss bunter werden!
Mit Farben, Worten, Ideen und Dingen, die von Herzen kommen. Ein großes Abenteuer mit kleinen Schritten, vielen Fragen – und der Hoffnung, dass genau das irgendwann reicht, um davon zu leben.

Natürlich war nicht alles Glitzer und Erfolg. Manches hat genervt, manches überrascht – aber am Ende bleibt das Gefühl: Ich bin losgegangen. Und das zählt.

Selbstständig und selbstbestimmt (na ja, fast)

Seit dem 1. März bin ich „offiziell“ selbstständig – als Kreativkopf, Herzenshandwerkerin und Wortakrobatin mit Kleingewerbe. ✨
Und wie das so ist: Die erste Zeit besteht gefühlt aus 80 % Bürokratie, 10 % Zweifel und 10 % „Juhu, ich kann machen, was ich liebe!“
Aber ich bereue keinen Schritt.

Lustiger Zufall: Auch mein Schwager hat sich selbstständig gemacht – als Maurer. Wir starten also beide in neue Welten – nur, dass meiner eher aus Farbe, Pappe und Texten besteht und seiner aus Ziegelsteinen. 😉

Roswitha Böhm steht vor hellem Hintergrund, trägt eine Brille und Kopfhörer und hält ein Blatt Papier in der Hand. Zu sehen ist ihre erste selbst ausgestellte Rechnung aus der Selbstständigkeit.
Ein kleiner Zettel Papier – und ein großer Schritt Richtung Selbstständigkeit.

Schilddrüse, Schweizer Käse & Ernährungspredigten

Weniger motivierend war mein Besuch in der Endokrinologie. Meine Hausärztin hatte mich hingeschickt, weil meine Schilddrüse aussieht wie ein Schweizer Käse (also optisch gesehen).

Dort angekommen, durfte ich mir – mal wieder – eine Predigt über vegetarische Ernährung anhören. Obwohl auf dem Anamnesebogen stand, dass ich Eisentabletten nehme. Ich war brav, ehrlich und gründlich – aber anscheinend reicht das nicht, wenn man kein Fleisch isst. 🙄

Nervig. Aber immerhin habe ich neue Einsichten über medizinische Engstirnigkeit gewonnen. Immerhin etwas.

Spielspaß mit Luftnot

Wir waren auf den Bremer Spieletagen – voller Vorfreude, weil es dort auch Pen-&-Paper geben sollte. Tja … hätte es wohl auch, wenn man es schnell gefunden hätte. Oder hätte atmen können.

Es war unfassbar voll, stickig, laut – teilweise roch es, als hätten sich Drachen in Menschengestalt zu lange nicht bewegt. Von „etwas ausprobieren“ konnte keine Rede sein.

Einziger Lichtblick: Wir haben spontan eine Tabletop-Runde gespielt – und ich hab gewonnen! 😁 Kleine Siege retten große Frustrationen. Trotzdem: Muss ich nicht nochmal haben.

Workshop mit Menschen (echten!)

Ich war tatsächlich mal unter Leuten – beim Handlettering-Workshop im Neon. Es war… anders.
Schön, weil kreativ. Ungewohnt, weil echt. Überfordernd, weil ungewohnt. 😅

Ich hab schnell gemerkt: Talent ist ausbaufähig. Aber hey – es war mein erster Versuch, und bekanntlich macht ja Übung irgendwann irgendwas besser.
Vielleicht bleib ich dran. Vielleicht auch nicht. Aber es hat Spaß gemacht, und das zählt.

Hölzerne Hochzeit & ein Geburtstagskind mit Tomatenkopf

Zehn Jahre ist es her, dass mein Schwager geheiratet hat – wow! Bei der Feier zur Hölzernen Hochzeit war die ganze Familie versammelt, inklusive Geburtstagskind: Mein Neffe hatte am selben Tag Geburtstag.

Ich habe natürlich eine Rede gehalten – mit Rosi-typischem Wortwitz, kreativen „Holz“-Anspielungen und einer Prise Familienhumor. Die Gäste haben gelacht, mein Neffe wurde rot beim Geburtstagsständchen – und ich glaube, es war ein guter Moment.

Ron und ich haben die Feier aber recht früh verlassen – zu voll, zu laut, zu wenig wir. Aber hey: Wir waren da. Pflicht erfüllt. 😅

Kreativzeit im März

Inmitten von Bürokratie, Workshops und Familientrubel gab’s natürlich auch wieder Raum für Kreativität – mein ganz persönliches Herzstück.

🎨 Gemalt & Gebastelt

  • „Niedliches Blumenhäschen“ – genau das, wonach es klingt: bunt, süß, ein bisschen kitschig
  • Postkarte „Schokopoliswappen“ – passend zur gleichnamigen Kindergeschichte
  • Upcycling mit alten Dosen:
    • „Rosa mit Struktur & Spitze“
    • „Unter Wasser sind da…“ – mit schimmernden Details und Meeresstimmung

✍️ Geschrieben

  • Die Rede zur Hölzernen Hochzeit
  • Die Kindergeschichte „Die Schokoladenstadt und das große Schmelzen“: Stell dir vor, du könntest eine ganze Stadt nach deinen Wünschen gestalten – was würdest du tun? Die Kinder von Schokopolis wussten es sofort: Alles aus Schokolade! Häuser aus Vollmilchschokolade, Straßen aus Zartbitter, Laternen aus weißer Schokolade – ein süßer Traum wird wahr! Doch als die Sonne auf die Schokostadt scheint und der erste Regen fällt, beginnt das Chaos. Plötzlich wird aus dem Paradies eine klebrige Katastrophe!

Ausblick

Jetzt geht’s richtig los!
Nach den ersten zaghaften Schritten in die Selbstständigkeit freue ich mich auf neue Projekte, kreative Freiheit und vielleicht auch die ersten richtigen Erfolge. Ich will wachsen – langsam, nachhaltig und mit ganz viel Herz.

Der April darf bitte eine Mischung sein aus Motivation, Meilensteinen und veganem Milchkaffee. ☕
Ich bin bereit.

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