Was für ein Monat! Von medizinischen Grenzerfahrungen über einen verdienten Literaturpreis bis hin zu einer Hochzeit, auf der sogar getanzt wurde (ja, wirklich!). Der Mai 2025 hatte alles – Schmerzen, Stolz, Familienfrust, feierliche Momente und sehr viel Gefühl. Ein Monat, der mir gezeigt hat: Selbst wenn’s im Kiefer pocht, kann das Herz noch lachen.
Eis, Energie & emotionale Erschöpfung
Familienzeit kann schön sein. Kann. Aber beim gemeinsamen Eisessen mit der Familie war wieder mal diese eine Person dabei – die, die mit einem Blick die Stimmung killt. Ich frage mich immer wieder, warum ich da überhaupt noch mitgehe. Vielleicht, weil ich nicht will, dass sie so viel Macht über mein Leben hat. Aber es kostet so viel Kraft. Und das Eis? War auch nicht mal lecker. Punkt.
Geburtstage, Besuche & Besen
- Schwiegermama wurde 66 – wir haben gefeiert, ganz entspannt.
- Minou feierte ihren 15. Geburtstag. Kleine alte Königin. 🐾
- Der Schornsteinfeger war da für die halbjährliche Kontrolle. Und nein, ich habe ihn nicht angefasst – auch wenn’s vielleicht Glück gebracht hätte. 😄
- Die Dachdecker waren auch da und haben Maß für unser neues Flurfenster genommen. Das alte war undicht und blind – Zeit für Klarblick!

Hochzeit mit Plan (und Tabletten)
Rons Cousine hat geheiratet – eine wunderschöne Feier, aber mein Weg dahin war … sagen wir: holprig.
Denn pünktlich über die Feiertage hatte ich höllische Zahnschmerzen. Natürlich! Der Notdienst in Schwanewede war ein absoluter Albtraum:
- Ich wurde als Angstpatientin belächelt.
- Die Betäubung wirkte nicht. Kommentar: „Da müssen Sie jetzt durch!“
- Ich musste beim Röntgen würgen – was nur ein genervtes Stöhnen von der Helferin einbrachte.
- Schmerzmittel? „Holen Sie sich in der Apotheke Ibu 400er, nehmen Sie zwei.“ Ähm. Was?!
Trotzdem stand ich – vollgepumpt mit Antibiotika und Schmerzmitteln – abends auf der Hochzeit. Und weißt du was? Es war die beste Hochzeit, auf der ich je war. Ron und ich hatten Spaß. Wir haben getanzt. 🥹
Okay, Ron nur drei Sekunden, aber ich ein bisschen länger. Wir hatten uns vorgenommen: Wir werden Spaß haben, egal was andere denken. Und das hat funktioniert.
Viele liebe Gespräche, tolle Fotos, echtes Lachen. Die Schmerzen? Waren nicht weg, aber gut versteckt unter Glitzer, Musik und warmem Licht.
