Führen ohne Perfektion – warum Mut wichtiger ist als Macht

(Werbung) Ich habe selbst Führungserfahrung – und trotzdem oft gezweifelt, ob ich „genug“ bin.
Genau deshalb hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Genau deshalb hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Führen klingt nach Stärke, Klarheit, Durchsetzungsvermögen. In der Realität fühlt es sich oft anders an: Druck von oben, Erwartungen von unten, Selbstzweifel in der Mitte. Als ich Mut zur Zukunft gelesen habe, hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, verstanden zu werden.

Das Buch

Stefan Hieronimus
Dein WEg zur Top-Führungskraft

Erscheinungsdatum: 10.02.2026
ISBN: 9781960004581
Remote Verlag

Cover des Buches „Dein Weg zur Top-Führungskraft – Die hohe Kunst, sich selbst und andere erfolgreich zu führen“ von Stefan Hieronimus. Zu sehen ist eine schwarze Schachkönig-Figur im Vordergrund auf einem Schachbrett, unscharfe Figuren im Hintergrund, dunkles Cover mit weißer und gelber Schrift.
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Worum geht’s im Buch?

Automatisch

Mut zur Zukunft setzt sich mit moderner Führung auseinander. Es geht nicht darum, die perfekte Lösung zu präsentieren, sondern eine tragfähige, eine, mit der möglichst viele im Team zufrieden sind.

Der Autor stellt verschiedene Führungstypen vor und analysiert ihre Stärken und Schwächen. Dabei wird deutlich: Führung bedeutet nicht Härte, Unnahbarkeit oder Autorität um jeden Preis. Oft führt genau das Gegenteil zu echter Motivation und Team-Power.

Meine Meinung

Ich habe mich in vielen Passagen wiedergefunden.
Das Gefühl, nicht genug zu sein. Zu reden – und trotzdem nicht gehört zu werden. Zustimmung zu bekommen – und dann wird doch anders gehandelt. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität kann enormen Druck erzeugen.

Das Buch ist textlastig. Es gibt weder Bilder noch Grafiken, was es stellenweise etwas trocken macht. Dafür geht es aber in die Tiefe. Die Gedanken sind reflektiert, differenziert und laden zum Mitdenken ein.

Besonders interessant fand ich die Darstellung der verschiedenen Führungstypen. Viele davon habe ich selbst erlebt – als Vorgesetzte oder als Mitarbeiterin. Und ich konnte den beschriebenen Charaktereigenschaften oft zustimmen.

Ein Punkt, bei dem ich nicht ganz mitgehe, ist die Aussage: „Führung bedeutet ein Hochleistungsteam aufzubauen.“
Für mich bedeutet Führung nicht automatisch Hochleistung. Manchmal bedeutet sie Stabilität. Vertrauen. Entwicklung. Nicht jedes Team muss performen wie ein Spitzensportler, um gut geführt zu sein.

Was das Buch jedoch sehr gut schafft: Es regt an, die eigene Rolle zu hinterfragen. Perspektivwechsel, Kommunikation, neue Denkansätze – vieles davon möchte man zumindest ausprobieren.

Da der Autor unter anderem Arbeitspsychologe ist, wirken viele Ansätze fundiert und nachvollziehbar.

Fazit

Mut zur Zukunft ist kein leicht konsumierbares Motivationsbuch, sondern ein nachdenkliches Sachbuch über Führung, Selbstreflexion und Verantwortung.

Nicht mit jedem Punkt gehe ich konform – aber genau das macht es wertvoll.
Es zwingt dazu, die eigene Haltung zu prüfen.

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