Eine Geschichte, die mehr Tiefe verdient hätte – Rezension zu „Ausgelöscht und neugefunden“

Zentrale Darstellung des Buches „Ausgelöscht und neugefunden“ vor einem atmosphärischen, weichgezeichneten Hintergrund einer Berg- und Seenlandschaft; oben links ist das Label „Biografie“ zu sehen.

Toxische Freundschaften und der Weg zurück zum Ich: Eine Rezension zu „Ausgelöscht und neugefunden“ von Jenny Sieber. Kann dieser persönliche Erfahrungsbericht über den Ausbruch aus schädlichen Dynamiken wirklich überzeugen? Roswitha Böhm wirft einen kritischen Blick auf das Werk und verrät, warum die Geschichte trotz eines wichtigen Themas und einer überraschenden Parallele zu ihrem eigenen Leben leider an einer entscheidenden Stelle schwächelt. Jetzt lesen und erfahren, ob sich der Blick in Jennys Geschichte für dich lohnt.

Horizont erweitern – Rezension zu „Jenseits der Wintersonne“ von Veronica Skotnes

Zentrale Ansicht des Buches „Jenseits der Wintersonne“ auf einem stimmungsvoll erweiterten Hintergrund, der die Berg- und Meereskulisse des Covers aufgreift; oben links ist der Schriftzug „Biografie“ zu sehen.

Ein altes Segelboot, die unwirtliche Küste Norwegens, Polarnächte und Mitternachtssonne – und eine junge Frau, die allein durch all das navigiert. Das Cover von „Jenseits der Wintersonne“ hat mich sofort gepackt. Aber hält das Buch, was dieses Bild verspricht? Fast. Warum ich begeistert war – und was mich trotzdem ein bisschen zurückgelassen hat, liest du hier.

Neuanfang auf dem Rennrad? Warum mich dieser Selbstfindungstrip nicht ganz überzeugt hat

Das Bild zeigt einen stimmungsvollen, nostalgischen Schreibtisch in warmen Braun- und Sepiatönen – wie aus einer anderen Zeit. Im Mittelpunkt liegt ein altes, aufgeschlagenes Notizbuch oder Tagebuch. Die Seiten sind leicht vergilbt, mit handgeschriebener, eleganter Schreibschrift gefüllt. Ein edler, schwarzer Füllfederhalter liegt quer über den Seiten – als hätte jemand gerade erst innegehalten beim Schreiben. Links daneben liegen eine runde Lesebrille mit dunklem Gestell und ein dicker, in Leder gebundener alter Wälzer – ein Buch mit Geschichte. Im Hintergrund erkennt man weitere Bücherstapel und mehrere gebündelte Schriftstücke, mit Schnur zusammengebunden. Rechts vom Hauptbuch steht eine schlichte, beigefarbene Tasse mit dampfendem Kaffee oder Tee. Daneben liegen kleine Notizzettel und einige bunte Stifte. Oben im Bild prangt das Wort „Biografie“ in großer, klarer Serifenschrift – passend zum seriösen und ehrwürdigen Eindruck der Szene. In der unteren linken Ecke befindet sich dezent der Hinweis: „KI generiertes Bild“. Die gesamte Bildkomposition strahlt Ruhe, Reflexion und Tiefe aus – ideal für Themen wie Lebensgeschichten, Memoiren, Erinnerungsarbeit oder biografisches Schreiben.

Ein millionenschwerer Unternehmer steigt vom Chefsessel aufs Rennrad, tourt durch Europa und nennt das Ganze „Büro“. Klingt nach Netflix-Drehbuch, oder? Ich war skeptisch – und wurde dann doch überrascht. Warum mich Mein Büro auf zwei Rädern trotzdem nicht restlos überzeugt hat, liest du hier.

Wikinger-Tugenden ohne Tiefgang

Ein Buchcover ist mittig ins Bild gehalten, es zeigt einen bärtigen Mann mit kahlrasiertem Kopf und geschlossenen Augen, der bis zu den Schultern mit Schnee bedeckt ist. Der Titel in weißen und blauen Großbuchstaben lautet: „Mein Leben als letzter Wikinger“, geschrieben von Ken Stornes mit Heidi Friedrich. Im Hintergrund ist eine helle Wand zu sehen. Links im Bild ragt eine Wikinger-Axt mit geschnitztem Holzgriff und silberner Klinge ins Bild. Die Klinge ist mit nordischen Symbolen verziert. Das Gesamtbild vermittelt eine kraftvolle, historische Atmosphäre mit Bezug zur nordischen Kultur.

Als bekennender Wikinger-Fan mit einer Schwäche für nordische Mythologie, raue Männer mit Rauschebärten und starken Charakteren, war klar: Dieses Buch muss ich lesen! Schon der Titel versprach eine Reise in die Vergangenheit, gespickt mit urtümlicher Männlichkeit, Abenteuer und vielleicht ein paar spirituellen Einsichten, wie man mit Wikingertugenden den heutigen Alltag meistert. Spoiler: Ich habe definitiv … Weiterlesen