Vegan im Restaurant: So überlebst du jedes Menü

Nahaufnahme einer Restaurantspeisekarte mit mehreren als vegan gekennzeichneten Gerichten. Schriftzug „VEGAN" und „So überlebst du jedes Menü" mit grünem Vegan-Symbol.

„Sowas haben wir hier nicht. Wir sind ein Fleischrestaurant!“ – So begann mein unvergessliches Weihnachtsessen in einem urigen Jagdtrophäen-Restaurant, das meine Schwägerin ausgesucht hatte. Ich war nie freiwillig dort. Und trotzdem bekam ich am Ende einen Teller. Was ich in Jahren als Vegetarierin und angehende Veganerin gelernt habe: Es gibt immer eine Lösung – wenn man weiß, wie man fragt.

Pflanzliche Proteine: Meine Top 5 Quellen als angehende Veganerin

Flatlay mit Schüsseln voller roter Linsen, gebratenem Tofu und Quinoa sowie frischen Spinatblättern und Champignons auf hellem Untergrund. Schriftzug „Pflanzliche Proteine – Meine Top 5 Geheimtipps".

Seit ich mich veganer ernähre, werde ich regelmäßig gefragt: „Aber woher nimmst du dein Eiweiß?“ Gute Frage. Die ehrliche Antwort: aus Linsen, Räuchertofu, Quinoa, Grünkohl und Pilzen – wobei Letztere noch ein laufendes Überzeugungsprojekt in Richtung Ron sind. Was wirklich in diesen Lebensmitteln steckt, warum Brokkoli allein keine realistische Proteinquelle ist und welche fünf Quellen bei uns täglich auf dem Tisch landen.

Der Papa-Rückhol-Plan: Kritische Botschaft im Kinderbuch

Titelbild auf Gedankenteiler.de: Das Buchcover von „Der Papa-Rückhol-Plan“ von Magdalena Huppertz zeigt ein gemaltes Mädchen und eine gelbe Katze, die nebeneinander aus einem offenen Fenster schauen.

Kinder, die alles an Papas Wohnung doof finden, damit er zurückkommt – die Idee ist charmant und trotzig und irgendwie sehr kindgerecht. Leider war ich beim Lesen mehrfach kurz davor, laut aufzuschreien. Wegen eines Schuppendachs. Und einer Katze. Was mich so aufgeregt hat und warum ich dieses Buch nicht empfehlen kann, liest du hier.

Plotten oder einfach Losschreiben? Mein Prozess als Autorin

Ich speichere nicht unter einem neuen Dateinamen. Ich plotte nicht wirklich. Und meine Figuren entscheiden am Ende oft selbst, wohin die Geschichte geht. Was klingt wie kreatives Chaos, ist für mich der einzig funktionierende Prozess – und „Thema frei wählbar“ bei Ausschreibungen? Das ist mein persönlicher Albtraum. Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen meines Schreibens.

Manuskript fertig – und nun? Der Weg zum Buch

Der letzte Satz ist geschrieben. Das Manuskript ist fertig. Und jetzt? Was danach kommt, hat mich überrascht – nicht immer angenehm. Von der Paketwahl über Kategorien, die es für Mystery-Romane gar nicht gibt, bis zum Cover-Upload-Drama und der Erkenntnis, dass die Veröffentlichung mehr kostet als ein einzelnes Exemplar im Buchhandel: Mein ehrlicher Schritt-für-Schritt-Weg zu „Das stille Vermächtnis“.

Diagnose Stressfraktur & Bikini-Strategie: Warum mein April völlig anders lief als geplant

Titelbild zum Monatsrückblick April 2026: Ein Foto zeigt die Autorin am Schreibtisch. Im Vordergrund steht eine blaue Unterarmstütze, daneben blickt Katze Minou neugierig in die Kamera. Auf dem Computermonitor ist das Logo ‚Gedankenteiler‘ zu sehen. Text-Overlays im Bild lauten: ‚Status: Ausgebremst, aber nicht gestoppt.‘ und ‚Monatsrückblick April 2026

Was als Achillessehnenentzündung begann, endete sehr wahrscheinlich als Stressfraktur – und damit war der April schon mal auf eine Art gesetzt, die ich mir nicht ausgesucht hätte. Zwischen Wartezimmern, Buchhaltungs-Rabbitholes und einem Podcast-Auftritt bei ARD Sounds war trotzdem einiges los. Und dann ist da noch die Garage, die gerade zu etwas Großem wird.

Migräne und Sport: Geht das überhaupt?

Rudergerät und Sportschuhe auf Holzboden, von oben fotografiert. Schriftzug „Migräne & Sport" und „Geht das überhaupt?"

Ich bin der Mensch, der schon k.o. ist, wenn er einem Jogger beim Laufen zusieht. Und dann kam die Reha – mit Frühsport bei -17°C, Wassergymnastik ohne Schwimmkenntnisse und indianischen Stammestänzen aus purer Langeweile. Was ich dabei über Bewegung, Migräne und meinen Körper gelernt habe – und warum ein bestaubtes Rudergerät trotzdem eine gute Idee war.

Süßkartoffel-Steuer: Warum gesundes Essen in Deutschland Luxus ist

Alt-Text: Kassenbon mit hervorgehobener Position „Suesskartoffeln kg" und Steuerklasse A 19,00 %, daneben eine aufgeschnittene Süßkartoffel – Titelbild zum Artikel über absurde Mehrwertsteuersätze in Deutschland.

Ich kam gerade vom MRT, wir fuhren eh daran vorbei – also rein in den Supermarkt, den wir sonst immer links liegen lassen. Nichts Weltbewegendes. Bis ich zuhause den Kassenbon ins Haushaltsbuch tippte und plötzlich stolperte: 19 % auf Süßkartoffeln. Wie bitte? Was dahintersteckt, ist noch kurioser als die Zahl selbst – und hat mich direkt in ein Kaninchenloch aus Steuerrecht, Botanik und einer These gebracht, die ich schon länger mit mir rumtrage.